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Fasching

05.02.2015

Biene Maja sammelt Honig beim Frauenbund

Christa Heinrich und Otto Killensberger besingen beim Frauenbund-Fasching den „Flirtversuch“.
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Christa Heinrich und Otto Killensberger besingen beim Frauenbund-Fasching den „Flirtversuch“.

Allerlei Klamauk und Kabarett bereicherte wieder die Frauenbund-Gaudi

Voll besetzt war wieder der Saal des Pfarrheimes beim Faschingsnachmittag, den der Wertinger Katholische Frauenbund seit einigen Jahren in kleinem Rahmen durchführt.

Schon von Beginn an herrschte eine tolle Stimmung, dafür sorgten Christa Heinrich und Charlotte Kramer mit einer heiteren gesungenen Begrüßung.

Im weiteren Verlauf wurden die Lachmuskeln arg strapaziert. Als Biene Maja schwirrte Hermine Wengner in den Saal und überlegte, als was man auf den Faschingsball geht. „Auf einmal han i an Einfall g’het, a Biene Maja wär doch nett!“ Und darauf frogt mei Ma „was ziach i am besta a? Du machsch da Willi, des isch doch klar, no gont mir zwoi als Bienenpaar!“ Dass der Willi dann auf dem Ball fleißig bei den Damen beim „Honigsammeln“ war, gefiel ihr aber schon überhaupt nicht!

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Singend schwärmte Christa Heinrich von einem Mann, der ihr alle Arbeiten im Haus, einschließlich Baby wickeln und füttern, auch des Nachts abnimmt, sodass sie auf Reisen gehen kann! Weil so ein Musterexemplar nicht zu finden ist, bleibt sie lieber ledig. „Denn auch ohne Mann kommt man in den Himmel!“

Als rasante Skifahrerin entpuppte sich Gisela Golling. Im schicken Outfit nebst passenden Skiern, berichtete sie von einer ganz besonderen Skiabfahrt auf der „Kampenwand“.

Von einem dringenden Bedürfnis geplagt, verschwand sie im Gebüsch, dumm nur, dass sie die Ski noch angeschnallt hatte! Diese Abfahrt mag man sich gar nicht vorstellen!

Über so ein heikles Thema, ob man beim aus dem Haus gehen den Schirm mitnehmen soll oder nicht, kann ein alt gedientes Ehepaar auch mit einsilbiger Wortwahl in Streit geraten! „Er:“ Soll i den Schirm mitnehma? „Sie“: Nimm ihn halt mit! „Er“: wenn’s net regnet? „Sie“: Loss’n do! Dieser Diskurs kann schon eine Weile weitergehen, bis einem der beiden der „Kragen platzt“.

Christa Heinrich und Otto Killensberger hatten mit ihrem Geplänkel die Lacher auf ihrer Seite. Die beiden Akteure ergänzen sich nicht nur darstellerisch, sie wissen auch gesanglich zu überzeugen. Über einen angenommenen „Flirtversuch“ berichteten sie in Form einer Moritat. Vom dichterischen Talent Christa Heinrichs in Worte gefasst, vernahmen die Zuhörer/Innen vom Irrtum einer bekannten Persönlichkeit (der Name sei hier nicht genannt!), wenn bei einer Fahrt entgegenkommende Autos aufblinken, sich die Autofahrerin sehr wundert, aber dann ausgerechnet von netten Polizisten darüber aufgeklärt wird, wie die Blinkerei gemeint war!

Zum zwischenzeitlichen Singen und Schunkeln trug in gewohnter Weise wieder Michael Dicknether mit seinem Akkordeon bei. (pm)

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