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07.02.2019

Binswangen will der Natur Raum geben

Gemeinde beteiligt sich an Blüh-Aktion des Landkreises

Die Gemeinde Binswangen wird sich bei der Aktion „Unser Landkreis blüht auf“ anmelden. Ratsmitglied Erika Heindel berichtete ihren Gremiumskollegen von der Auftaktveranstaltung in Unterliezheim. Naturplaner Dr. Reinhard Witte, seit mehr als 30 Jahren Experte, wenn es um Themen wie Realisierung naturnaher Garten- und Landschaftsgestaltung geht, unterstützt das Projekt, das vom Landratsamt ins Leben gerufen worden ist.

Kreisfachberater Manfred Herian wird die Gemeinden ein Jahr beraten (WZ berichtete). Während sich der Großteil der Ratsmitglieder dafür aussprach, vor allem Flächen am Ortseingang und die der Ortseingrünung dienen, mithilfe dieser Beratung nachhaltig zu gestalten, um dort das ganze Jahr über blühende Flächen zu erhalten, stimmten drei dagegen. Die Begründung von Zweitem Bürgermeister Walter Stallauer: „Ich bin nicht gegen die Maßnahme, sondern gegen die Beratung.“ Seiner Meinung nach können die Gemeindearbeiter dies selbst umsetzen.

Im Vorfeld wurden zwei Bauanträge genehmigt. Dem Antrag auf Anbau eines Carports und einer Überdachung im Winkel stimmte der Rat ebenso zu wie dem Neubau eines Wohnhauses mit Garage am Mustergarten. Lediglich die gewünschte graue Dachabdeckung gefällt Bürgermeister Anton Winkler in Sichtweite des Schillinghauses nicht, rote oder braune Ziegel sollten verwendet werden.

Binswangen will der Natur Raum geben

Um die Sicherheit an der Kreuzung Römerstraße/Bauernstraße zu erhöhen, gerade wenn Fahrzeuge mit Vorbauten unterwegs sind, soll ein Spiegel beschafft werden, der die Sicht 30 Meter weit ermöglicht. Die Kosten liegen voraussichtlich bei rund 1000 Euro. Bürgermeister Winkler hat eine Anfrage an das Staatliche Bauamt gestellt, weil es sich bei der Römerstraße um eine Staatsstraße handelt. Er bekam die Antwort: „Für die Einsicht in die Bauernstraße ist die Gemeinde zuständig.“

Für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hatten in Binswangen bis zur Sitzung 22 Bürger unterschrieben. Der Bürgermeister wies auf die Möglichkeit zum Eintragen hin. (bbk)

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