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Burgmarkt

24.06.2013

Bocksberg im Ausnahmezustand

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3 Bilder
Zwischen Blumen für den Garten und handgefertigten Dekorationen bummelten Tausende von Besuchern auf dem Bocksberger Burgmarkt (Bild oben). Die Kinder hatten auf der Hüpfburg aus Stroh viel Spaß (unten links), während viele auf das Sonnwendfeuer warteten, bei dem am Samstagabend die Hexe verbrannt wurde.

Handgefertigte Dekorationen, Pflanzen und ein vielfältiges kulinarisches Angebot

Bocksberg Es scheint, als ob beim Burgmarkt alle Bocksberger samt den Ortsteilen Hinterbuch, Kaag und Modelshausen auf den Beinen waren – der Ort war im Ausnahmezustand. Die Helfer und Helferinnen aus dem Ortsteil von Laugna hatten alle Hände voll zu tun, Tausende von Gästen zu versorgen. Samstag und Sonntag strömten diese den Berg hinauf und viele machten es sich nach dem Bummel durch die Marktstände auf dem Festplatz gemütlich.

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Wer am Samstagabend meinte, dass die Anzahl der Leute, die sich zur Sonnwendfeier einfanden, nicht größer werden könnte, staunte am Sonntagmittag angesichts der vielen Menschen um so mehr. Bei Blasmusik oder Unterhaltung vom Duo „Bruderherzen“ konnten sie ihren Hunger mit Rahmfleck, Hähnchen, Bratwurst und Steak oder auch Cevapcici stillen, sich Kuchen schmecken lassen, oder ein Eis vom Uli von Bocksberg. „Wir haben einen wunderbarer Zusammenhalt“, bestätigt Josef Langenmair. „Die Aufgaben sind auf viele Schultern verteilt. Darum kümmert sich ein Gremium, das gut funktioniert“, ist der Vorsitzende des Schützenvereins Ritterburg Bocksberg froh. Vor zehn Jahren gab es zum ersten Mal den Burgmarkt in dieser Form. Jedes Jahr kommen mehr Gäste, die Mundpropaganda funktioniert. Die Gartenfreunde finden in dem einzigartigen Ambiente auf dem Berg Pflanzen und einmalige Dekorationen. Im wahrsten Sinne des Wortes einmalig, nachdem der größte Teil handgefertigt ist. Die Fieranten kommen gerne wieder. „Die Organisation funktioniert reibungslos, der Platz ist super vorbereitet“, schwärmt Stefanie Reiter vom Gartenfachmarkt Reiter in Wertingen. Nur acht von 64 Ausstellern sind das erste Mal vor Ort.

Verschiedene Musikformationen waren auf dem Gelände unterwegs. Die Mädchen vom Klarinettenquartett der Musikschule Wertingen waren fasziniert vom Ambiente. Die Gäste sind begeistert. „Hier ist es wirklich schön“, staunt Irmgard Müller aus Löwenich, die mit ihrem Mann Manfred bei Resi und Josef Schaffer aus Laugna zu Besuch ist. Die Anordnung der Stände im Wald findet sie sehr interessant.

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Natürlich war auch das Wetter Thema. „Das war jedes Jahr gut“, erinnert sich die zwölfjährige Ines Geißelmaier aus Hinterbuch. Als es Samstagvormittag regnete, und trotzdem zahlreiche Gäste auf den Berg kamen, waren selbst die Bocksberger freudig erstaunt. Dass ab Samstagmittag ideales Biergartenwetter vorherrschte, trug einen großen Teil zum Gelingen bei.

Bei uns im Internet

Eine Bildergalerie vom Burgmarkt in Bocksberg finden Sie unter

www.wertinger-zeitung.de/bilder

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