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Polizei

07.04.2016

Bombe in ehemaligem Schweinestall?

In einem ehemaligen Schweinestall am Theresienhof südlich von Dillingen hat Elmar Waltl gestern diesen seltsamen Fund gemacht. Die Polizei klärt nun, ob es sich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

Elmar Waltl arbeitet in einem Anwesen bei Dillingen mit einem Kompressor. Unter dem Betonboden macht er einen seltsamen Fund

Ein seltsamer Fund in der Nähe von Dillingen hat am Donnerstagabend die Polizei in Atem gehalten. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war es allerdings noch unklar, ob es sich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

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Elmar Waltl hatte am Donnerstagabend mit einem Kompressor den Betonboden in einem ehemaligen Schweine- und Ziegenstall am Theresienhof südlich von Dillingen geöffnet. Es war gegen 18 Uhr, als der Dillinger auf ein Metallteil stieß. Waltl dachte zunächst, dass das ein Rohr sein müsse, und setzte weiter den Bohrhammer an. Das seltsame Ding unter dem Betonboden entpuppte sich aber als viel größer als zunächst gedacht. Es hatte tatsächlich die Form einer Bombe. „Zudem roch es aus dem Boden nach Schwefel“, sagt Waltl. Er rief die Polizei an.

Die Beamten verständigten schließlich das Sprengkommando in München. Es war gestern Abend noch unklar, ob die Experten vor Ort kommen oder telefonisch klären, ob es sich um eine Bombe handelt. Elmar Waltl glaubt, dass es eine Bombe sein muss. Er erinnert sich an Erzählungen seiner Oma, die das Anwesen einst gekauft hatte. Sie habe davon gesprochen, dass damals ein Loch im Haus gewesen sei. Im Schweine- und Ziegenstall, so Waltl, sei dann der Betonboden wohl einfach über der Bombe betoniert worden.

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