1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Das Binswanger Schloss und Wertingen im Mittelalter

Buchpräsentation

17.09.2018

Das Binswanger Schloss und Wertingen im Mittelalter

Das Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen 2017 wird am Dienstag in Wertingen vorgestellt. <b>Foto: Verein</b>
Bild: Verein

Der Historische Verein Dillingen stellt am morgigen Dienstag seine neuen Jahrbücher im Wertinger Schloss vor

Wertingen Die beiden jüngsten Jahrbücher des Historischen Vereins Dillingen beinhalten eine Vielzahl von facettenreichen Themen aus dem gesamten Landkreis Dillingen. In Kooperation mit der Volkshochschule Zusamtal stellt der Verein die beiden Jahrbücher am morgigen Dienstag, 18. September, im Wertinger Schloss der Öffentlichkeit vor.

Die Wahl fiel nicht ohne Grund auf Wertingen, denn zahlreiche Beiträge widmen sich der Geschichte der Stadt und des Altlandkreises Wertingen: So behandelt etwa der aus Geratshofen gebürtige Historiker Simon Kotter in zwei Aufsätzen die Geschichte der Wertinger Kriegervereine und den Abbruch des Binswanger Schlosses. Der ehemalige Augsburger Lehrstuhlinhaber für bayerische und schwäbische Landesgeschichte, Prof. Dr. Rolf Kießling, thematisiert die Stadtwerdung Wertingens im 13. Jahrhundert. Inga Müller analysiert eine Sterbebildersammlung aus Prettelshofen und Ingo Aigner befasst sich mit den Amtsverfehlungen eines Buttenwiesener Vogts.

In der Buchpräsentation wird zunächst Vorsitzender Dieter M. Schinhammer den Historischen Verein als den maßgeblichen Verein für die Geschichtsinteressierten der Region Dillingen würdigen, ehe der ehemalige Wertinger Museumsreferent Alfred Sigg die Bedeutung des Jahrbuchs für die Erforschung der Wertinger Geschichte schildert. Wertingens Stadtarchivar Dr. Johannes Mordstein wird als Redaktionsmitglied des Buches anschließend die einzelnen Autoren und die vielfältigen Themen der beiden neuen Jahrbücher vorstellen.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Zu den vielfältigen Themen gehören unter anderem: die baugeschichtliche Entwicklung von Burg und Schloss Dillingen, die Bedeutung der pfalz-neuburgischen Herzogin Anna für Höchstädt, Bächingen im Dritten Reich, die historischen Grenzsteine bei Oberliezheim, die Handelsmarken der Familie Zenetti, die Rechnungsbücher der Gemeinde Schabringen aus den 1850er-Jahren, außerdem die hochstiftische Bettlerordnung von 1720.

Vereinsvorsitzender Dieter M. Schinhammer stellt heraus: „Seit der Vereinsgründung 1888 ist das Jahrbuch die wichtigste Zeitschrift für die Veröffentlichung von regional- und lokalgeschichtlichen Themen.“

Mit den beiden neuesten Jahrbüchern 2015/16 und 2017 setze der Historische Verein sein Engagement zur Erforschung der Heimatgeschichte erfolgreich fort.

Das Titelblatt des Jahrbuchs des Historischen Vereins Dillingen 2017 (siehe Bild) zeigt übrigens einen historischen Grenzstein in der Nähe von Oberliezheim auf dem sogenannten Rennweg, der in früheren Zeiten die Grenze zwischen der Grafschaft Oettingen und dem Herzogtum Pfalz-Neuburg markierte. (pm)

Info: Buchpräsentation der Jahrbücher des Historischen Vereins Dillingen 2015/16 und 2017 am Dienstag, 18. September, um 20 Uhr im Wertinger Schloss (Schulstraße 12). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren