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Wertingen

26.11.2018

Das Gitarrenfestival Wertingen wird zur festen Größe

Das Internationale Gitarrenfestival in Wertingen war auch dieses Jahr mit über 2000 Konzertbesuchern ein großer Erfolg. Darüber freuten sich die Mitglieder des Gitarrenvereins zusammen mit Bürgermeister Willy Lehmeier: (von links) Anton Stegmair, Karl Jahn, ... Lienert, Markus Eser, Ursula-Maria Echl, Bärbel Schoen, Brigitte Eser, Willy Lehmeier, Barbara Feistle von der Stadtverwaltung, Kulturreferent Frieder Brändle und Angelika Stegmair.
Bild: Gitarrenverein

Über 2000 Besucher in diesem Jahr bei fünf Konzerten mit internationalen Künstlern

Auch im kommenden Jahr wird es ein Internationales Gitarrenfestival in Wertingen geben – und das bereits zum achten Mal in Folge. Bürgermeister Willy Lehmeier brachte den Mitgliedern des „Fördervereins Gitarrenfestival Wertingen“ im Rahmen einer Zusammenkunft gute Nachrichten mit: Beim Festival in diesem Jahr wurden rund 2000 Besucher bei fünf Konzerten registriert, hinzu kamen viele junge Gäste, die im Alter unter 18 Jahren freien Eintritt hatten. Das Festival habe sich im umfangreichen Kulturkalender der Stadt Wertingen etabliert, betonte Lehmeier. Dennoch kündigte er kleine Veränderungen an, die notwendig seien, um den organisatorischen Ablauf zu erleichtern.

Die Stadthalle Wertingen ist bereits voll belegt

So denken Lehmeier und die städtischen Mitarbeiter daran – die Stadt fungiert als Veranstalter des Festivals – die Konzerte und Workshops im kommenden Jahr an andere Orte zu verlegen, da der Veranstaltungskalender in der Stadthalle schon jetzt eng belegt ist und aufwändige Auf- und Abbauarbeiten in der Halle vermieden werden sollen. Lehmeier denkt zusammen mit Vereinsmitgliedern daran, Konzerte in die Synagoge Binswangen oder ins Gymnasium auszusiedeln und arbeitet gleichzeitig an einem neuen Konzept. So denken Stadt und Verein an die Wiederholung einer langen Gitarrennacht, wie sie schon im Jahr 2017 erfolgreich veranstaltet wurde. Kulturreferent Frieder Brändle betonte in der Versammlung, dass das Festival „eine Ehre“ für Wertingen sei. „Derart gute Gitarristen haben das Festival zur Marke gemacht“, sagte Brändle und sprach damit das hohe Niveau des Festivals mit internationalen Gitarristen und überregionalen Zuhörern an, die ohne das Festival nicht nach Wertingen kommen würden. Brändles Anliegen aber ist es auch, dem Festival zusätzlich noch eine regionale Note zu geben, und die Wertinger mehr einzubinden.

Wie Lehmeier, dankte auch die Vorsitzende des Gitarrenvereins, Bärbel Schoen, den Vereinsmitgliedern für die Unterstüzung, die diese gerne weiter zusagten. Schoen berichtete auch von der überaus positiven Resonanz auf das Festival – von Seiten der Konzertbesucher, der Gitarrenkünstler wie der Workshopteilnehmer. Die internationalen Künstler seien durchwegs begeistert von Wertingen gewesen und hätten erklärt, dass ein Festival in einer Kleinstadt etwas ganz Besonderes sei. Wertingen habe sich dadurch einen festen Namen in der nationalen und internationalen Gitarrenzsene erworben. Der Gitarrist Claus Boesser-Ferrari, der bereits zum zweiten Mal ein Konzert in Wertingen gegeben hatte, war angetan von der persönlichen, herzlichen Atmosphäre. Auch Workshopteilnehmer erklärten, dass „das Festival und Wertingen immer wieder die weite Reise wert sind“.

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