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Wertingen

13.10.2020

Das Wertinger Candlelight Konzert findet trotz Corona statt

Bilder wie dieses wird es beim diesjährigen Candlelight-Konzert in der Stadtpfarrkirche nicht geben. Das Orchester hat sich in Kammermusikgruppen aufgeteilt und musiziert als Holzbläser- Blechbläser- und Saxofonensemble jeweils getrennt um die nötigen Abstände und Hygienemaßnahmen einhalten zu können.
Bild: Stadtkapelle/Buchele

Die Wertinger Bläserphilharmonie muss dafür zwar so manches umplanen. Für Zuhörer ist warme Kleidung angesagt.

Die „Wertinger Nacht“ hat sich in den letzten Jahren zu einem Besuchermagnet für die Wertinger Innenstadt entwickelt. Den stimmungsvollen Programmpunkt zur Eröffnung bildeten stets die Musikerinnen und Musiker der Bläserphilharmonie mit ihrem „Candlelight Konzert“ in der Stadtpfarrkirche St. Martin. In diesem Jahr ist leider vieles anders. Die „Wertinger Nacht“ muss aus den uns allen bekannten Gründen entfallen.

Wertinger Tradition aufrechterhalten

Die Stadtkapelle möchte die Tradition trotzdem aufrechterhalten und hat deswegen am Freitag, 20. November, zwei Konzerte terminiert. Damit soll trotz einer beschränkte Anzahl an Zuhörern so viel Publikum wie möglich erreicht werden. In dem Kirchenraum sind nur Plätze für 100 Besucher vorgesehen, sodass bei zwei Konzerten jeweils um 18 Uhr und um 20 Uhr zumindest 200 Zuhörer Platz finden.

Dem Dirigenten Germán Moreno Lopez ist es gelungen, das große Orchester in kleine Kammermusikgruppen aufzuteilen und dafür ein entsprechendes Programm zusammenzustellen.

Enormer Platzbedarf des Wertinger Orchesters

Das Musizieren im großen Orchester ist bei dem enormen Platzbedarf auch in der Kirche nicht zugelassen. Aus diesem Grund wird im Altarraum und auf der Orgelempore Musik von einem Holz-, einem Blechbläser- und einem Saxophonensemble erklingen. Für das Holzbläserensemble hat Germán Moreno Lopez die Serenade für Streicher von Antonin Dvorák arrangiert. Daraus werden vier Sätze aufgeführt. Die Blechbläser bereiten die „Fanfare La Peri“ von Paul Dukas, den „Funeral March“ von Eduard Grieg und „Os Justi“ von Anton Bruckner vor.

Das Saxophonensemble führt von Johann Sebastian Bach die „Air“ aus der 3. Suite und aus der „Kunst der Fuge“ den 1. Contrapunctus auf. Außerdem stehen die Werke „La fille aux cheveux de lin“ und „Golliwogs Cake-Walk“ von Claude Debussy auf dem Programm.

Kulturelles Leben soll weiter gehen

Die Verantwortlichen sind sich einig, dass es Konzerte geben muss und diese besser unter den strengen Vorgaben durchgeführt werden, als gar nicht. Das kulturelle Leben darf nicht zum Erliegen kommen.

Es wird Sorge dafür getragen, dass sowohl die Hygieneregeln der Stadtpfarrkirche, als auch die Vorgaben des Blasmusikverbandes und des Gesundheitsamtes eingehalten werden. Die Zuhörer werden am Eingang empfangen und zu ihren Plätzen begleitet. Das Tragen einer Mund-Nasen Bedeckung ist selbstverständlich. Zwischen den Konzerten wird ausgiebig gelüftet. Auch während des Konzerts müssen die Eingangstüren offenbleiben. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich entsprechend warm anzuziehen.

Freude über Wertinger Kirche als Konzertraum

Die Musikerinnen und Musiker der Bläserphilharmonie freuen sich, dass sie die Kirche als Konzertraum nutzen dürfen, da diese einzigartige Stimmung nur dort entstehen kann.

Für beide Konzerte sind Platzkarten vorgesehen. Diese können im Büro der Musikschule unter der Telefonnummer 08272/4508 oder per E-Mail an info@musikschulewertingen.de reserviert werden. Dabei erfolgt auch die notwendige Erfassung der Kontaktdaten, sodass dies am Konzertabend nicht durchgeführt werden muss. Es wird keine Abendkasse geben. (pm)

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