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Possenried

24.08.2015

Der Gnadenhof feiert und mahnt Tierrechte an

Ein Schwein (hier ein Ferkel) sollte nach Ansicht der Aktionsgruppe "Stoppt den Saustall" nicht auf einer Fläche von nur einem Quadratmeter pro Tier gehalten werden. Symbolbild: Widemann

 „Stoppt den Saustall“ informiert bei Sommerfest:  Warum ein Schwein mehr als einen Quadratmeter Platz benötigt.

Possenried Ein großes Familienfest fand auf dem Franziskushofin Possenried statt. Der absolute Renner war der „Eiscafé alla Heidi“. Auch die veganen Kuchen und Leckereien waren bald verkauft. Selbst die Grillwaren für Vegetarier und Veganer wurden bei den Gästen zum Renner.

Auch Brigitte Straub und ihr Aktions-Team „Stoppt den Saustall“ war an diesem Tag mit einen Informationsstand in Possenried vertreten. Die Massenstall-Gegner klärten die Besucher über die deutsche Rechtssprechung und Gesetzgebung bei Tierhaltung auf. Brigitte Straub hatte auch zur Demonstration eine Schablone von einem Quadratmeter dabei. Bei den Rundgang konnten die Besucher auch die Schweine des Gnadenhofs beobachten und sich mit eigenen Augen davon überzueugen, dass der rechtliche vorgeschriebene Platz von einem Quadratmeter pro Tier für ein Schwein nie ausreichen kann. Für alle Besucher war das überzeugend. Viele der Gäste hatten zuvor noch nie ein Schwein lebhaft vor sich gesehen und wussten garnicht, wie groß so ein Tier ist.

Die zahlreichen Gäste des Gnadenhofs freuten sich über die drei angebotenen Rundgänge. Viele neue Tiere hat der Gnadenhof seit dem Sommerfest 2014 aufgenommen. Und viele neue Volieren und andere Einrichtungen wurden seitdem geschaffen.

Das Sommerfest wurde musikalisch durch Marek Schuster aus Augsburg bereichert. Er hat sich kurzfristig gemeldet und in Possenried seine Songs über Katze, Hund und Natur vorgetragen. (pm)

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