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Villenbach

29.09.2019

Der Hausener Dorfplatz muss noch warten

Das alte Gasthaus „Elsa“ gibt es nicht mehr, es wurde abgerissen. An der Stelle soll im Rahmen der Dorferneuerung ein Dorfplatz entstehen. Das Vorhaben muss aber noch warten, solange nicht geklärt ist, ob die Umstehungstraße realisiert wird.
Bild: Brigitte Bunk

 Erstes Projekt der Dorferneuerung ist die Unterdorfstraße in Villenbach. Ein Dankeschön gab es für die Ortsvertreter.

Ein großes Lob erhielten Bürgermeister Werner Filbrich und der Gemeinderat in der letzten der fünf Bürgerversammlungen dieses Jahres in den Villenbacher Ortsteilen. In Hausen, Filbrichs Wohnort, erklärte Hans-Dieter Wahl: „Großen Respekt! Die meisten Projekte der Dorferneuerung, die ohne Zuschüsse gemacht werden konnten, habt ihr durchgeführt.“

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Kurz zuvor hatte Filbrich auf die Frage von Marianne Winkler geantwortet, die sich nach Dorfplatz Hausen erkundigte: „Die erste Aktion, die wir mit der Dorferneuerung machen, ist die Unterdorfstraße in Villenbach.“ Die Hausenerin stimmte zu: „Ja, die hat es nötig.“ Der Bürgermeister zeigte sich verwundert, wie lange es dauere, bis Maßnahmen in diesem Verfahren umgesetzt werden können und versprach, immer wieder beim Amt für ländliche Entwicklung in Krumbach nachzufassen.

Eine wichtige Markierung fehlt

Werner Glenk bat den Bürgermeister, den Unterflurhydranten bei der „Elsa“ zu kennzeichnen. Die bisherige Markierung sei nicht mehr zu finden. Bei der kürzlichen Feuerwehrübung mussten die Kameraden erst suchen und ein Auto umparken. „Wenn im Ernstfall ein Fahrzeug dort parkt, geht das nicht so gut aus“, stellte Glenk klar. Anscheinend sei die Kennzeichnung bei den Abrissarbeiten des ehemaligen Gasthauses abhandengekommen, mutmaßte Filbrich. Der Bürgermeister bedankte sich bei Beate und Werner Glenk, dass sie sich so sehr am Flohmarkt engagiert haben. So konnten viele Sachen aus dem alten Haus verkauft werden, von denen das keiner erwartet hätte. Einer habe sogar selbst die Stallfenster herausgemacht, den Bauhelm und das Werkzeug dafür selbst mitgebracht. Inzwischen steht das alte Gasthaus nicht mehr.

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Ob bei der Auffahrt zum Radweg die Granitsteine abgeflacht werden könnten, fragte Franz Beutmüller. Bei manchen sei das ja schon gut gelöst, aber eben nicht bei allen, so nannte er einige Stellen. Auf den Hinweis von Manfred Schmidt, dass seit den Straßenarbeiten an der Ortsdurchfahrt der Kanaldeckel vor seinem Anwesen klappert, wenn Fahrzeuge drüber fahren, brachten mehrere der 35 Anwesenden weitere Beispiele. Filbrich selbst war das auch aufgefallen und er berichtete: „Ich habe beim Straßenbauamt gefragt, warum Hausen so ein Flickenteppich ist.“ Denn es handelt sich um eine Staatsstraße, wofür die Behörde zuständig sei. Übrigens hatte Hausen Ende des vergangenen Jahres 139 Einwohner, Ende Juni 2019 waren es noch 135.

Keine Fragen zur Umgehung Hausen

Während Werner Filbrich erzählte, freute er sich: „Inzwischen haben sich wieder zwei angemeldet, jetzt sind es 137.“ Wer Fragen nach den Plänen für die Umgehungsstraße erwartet hatte, die im Juli 2018 von Vertretern des Straßenbauamts Augsburg, Planern und von Landtagsabgeordnetem Georg Winter vorgestellt wurden, wartete vergeblich. Dieses Thema war den Hausenern wohl nicht wichtig – zumindest nicht an diesem Abend.

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