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Wertingen

31.07.2020

Der Städtepartnerschaftsverein muss sich neu erfinden

Sie schauen mit Freude auf die Zukunft des Städtepartnerschaftsvereins Regina Völkel, Hannelore Sutter, Angela Buchele, Rudi Bartl, Manuela Baur, Karolina Wörle, Anja Kratzer, Hans-Josef Berchtold, Annelies Killisperger, Christiane Grandé.
Bild: Heppner

Einige Aktivitäten, die mit der französischen Stadt Fère-en-Tardenois geplant waren, werden verschoben.

In der Stadthalle trafen sich die Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Wertingen-Fère - en- Tardenois zur Jahresversammlung, um zurück zu blicken und die Wahlen des Vorstands durchzuführen.

Einstimmig wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt:

Hannelore Sutter als Vorsitzende, Manuela Baur als ihre Stellvertreterin, Regina Völkel als Schriftführerin und Anja Kratzer als Schatzmeisterin. Als Beiräte traten Angela Buchele und Manfred Nittbaur wieder an. Zwei neue Beiräte kamen dazu: Karolina Wörle und Xaver Röder. Die Kassenprüfer Annelies Killisperger und Rudi Bartl gehören wieder dem Team an. Hans-Josef Berchtold und Marike Schönauer stellten sich nicht mehr zu Wahl.

Der Städtepartnerschaftsverein muss sich neu erfinden

Der Wertinger Partnerschaftsverein ist immer noch wichtig

In ihrem Begrüßungswort erwähnte Sutter, dass Partnerschaften trotz der großen Weltprobleme etwas bewirken können, so auch der Städtepartnerschaftsverein Wertingen-Fère- en-Tardenois. Sie betonte, der Verein sei durchaus kein Auslaufmodell, er lebe weiter, obwohl man sich angesichts der aktuellen Situation neu erfinden müsse.

Im Rückblick auf das Jahr 2019 war zu erkennen, dass es recht vollbepackt war mit verschiedenen Aktionen, unter denen das herausragende Ereignis die Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft war. H. Sutter sprach einen großen Dank an die Stadt Wertingen aus mit Bürgermeister Lehmeier, der den Verein stets ideell und finanziell unterstützt hat, an die vielen engagierten Helfer bei den einzelnen Aktivitäten.

Zu erwähnen sei auch die Dolmetscher -und Übersetzerarbeit von Frau Monika Müller-Aenis. Zahlreiche Briefe, Artikel, Berichte mussten im vergangenen Jahr übersetzt werden, bei Besuchen von Franzosen fungierte sie als zuverlässige kompetente Dolmetscherin.

Für das Jahr 2020 ist im gemeinsamen Einvernehmen mit den französischen Freunden festgelegt worden, alle Vorhaben zu verschieben, beispielsweise die Ausstellung der Künstler, der Besuch der Fußballer. Das für Oktober geplante gemeinsame Weinfest muss auch noch warten.

Der französische Bürgermeister will in Wertingen einen Baum pflanzen

Der Verein hat die Corona-Zeit dennoch aktiv und effektiv genutzt und ist an die Realisierung des Projektes „ Deutsch - französisches Rezeptbuch“ herangeschritten. Bis Ende des Jahres soll es fertiggestellt sein.

Persönlich bedauert hat die Vorsitzende den Austritt von Hans-Josef Berchtold. Sie bedankte sich bei ihm für seine 10-jährige engagierte Mitarbeit im Verein mit einem kleinen Geschenk. Im Namen des gesamten Vereins überreichte Manuela Baur ihm eine Flasche französischen Rotwein.

Zum 30-jährigen Jubiläum hat die Stadt Wertingen einen Baum in Fère gepflanzt. Im Gegenzug wünscht der französische Bürgermeister einen Baum in Wertingen zu pflanzen. (pm)

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