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Höchstädt/Wertingen

15.11.2016

Der Wertinger Peter Lachenmeir verlässt Grünbeck

Peter Lachenmeir (Foto) führt mit Dr. Günter Stoll die Grünbeck Wasseraufbereitung. Der 45-jährige Wertinger wird das Höchstädter Unternehmen zum Jahresende verlassen.
Bild: Fred Schöllhorn (Archiv)

Der Geschäftsführer der Höchstädter Wasseraufbereitungs-Firma wechselt zu einem anderen Unternehmen. Den Vorsitz in der IHK-Regionalversammlung muss er abgeben.

Mitarbeiter der Grünbeck Wasseraufbereitung haben die Nachricht mit Bedauern aufgenommen. Geschäftsführer Peter Lachenmeir wird das Höchstädter Unternehmen verlassen. Dies wurde am Freitag am Stammsitz in Höch-städt bekannt. Dort beschäftigt Grünbeck etwa 550 Mitarbeiter.

Der Beirat des Unternehmens informierte am gestrigen Montag über die Entscheidung des 45-jährigen Wertingers. Lachenmeir, der seit 2006 Prokurist und seit 2010 Geschäftsführer der Grünbeck Wasseraufbereitung ist, wird das Unternehmen Ende 2016 verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Er hat die Firma Grünbeck zusammen mit Dr. Günter Stoll geführt.

Lachenmeir sagt, dass der Abschied für ihn sehr emotional sei. „In den vergangenen 20 Jahren bei Grünbeck habe ich mehrere Stationen durchlaufen und sehr viel Erfahrung gesammelt.“ Er habe viele Menschen begleiten dürfen, und sei für seine Zeit in dem Höchstädter Unternehmen „sehr dankbar“. Er verlasse Grünbeck im Einvernehmen, betont Lachenmeir, der auch Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Dillingen ist. Bei Grünbeck sei in den vergangenen Jahren Großes geleistet worden, das Unternehmen sei klar positioniert, heißt es in einer Pressemitteilung der Firma. „Die Richtung ist für die nächsten Jahre somit klar definiert.“ Neue, innovative Produkte der Wasseraufbereitung stünden vor der Einführung.

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Gleichzeitig freue er sich aber auch auf eine neue Aufgabe. „Heute, mit 45 Jahren, fühle ich mich jung genug, eine neue Herausforderung außerhalb des Unternehmens anzunehmen“, sagt Lachenmeir. Wohin er wechselt, verrät der Grünbeck-Geschäftsführer noch nicht. Lachenmeir bestätigt aber, dass sein neuer Arbeitsplatz nicht im Landkreis liegen wird. „Es geht aus dem Landkreis Dillingen hinaus“, sagt der 45-Jährige, der aber mit seiner Familie weiter in Wertingen wohnen will. In einer Übergangszeit wird Lachenmeir noch den Vorsitz der IHK-Regionalversammlung innehaben. Mittelfristig muss aber ein neuer Vorsitzender gewählt werden.

Die Firma Grünbeck informiert, dass sie die Geschäftsleitung erweitern und die Verantwortungsbereiche von Peter Lachenmeir auf die Mitglieder der Geschäftsleitung verteilen wird. Hauptverantwortlicher Geschäftsführer bleibt Dr. Günter Stoll. Das Unternehmen dankt Lachenmeir für seine Verdienste in den vergangenen beiden Jahrzehnten. Ohne diese hätte sich das Unternehmen nicht so positiv entwickeln können, informiert die Firma in ihrer Pressemitteilung.

Innerhalb weniger Tage ist dies der zweite Wechsel an der Spitze von führenden Landkreis-Firmen. Erst Ende Oktober wurde bekannt, dass Peter Kaltenstadler die BSH Hausgeräte in Dillingen verlässt. Der Leiter des Dillinger Spülerwerks wechselt zum Kötzer Unternehmen Alko (Kreis Günzburg). Kaltenstadler ist wie Lachenmeir im sechsköpfigen Vorstand der IHK-Regionalversammlung Dillingen, der somit vor einer größeren Veränderung steht.

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