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Sagen

16.01.2019

Der kleine „Wackerle“ hat es faustdick hinter den Ohren

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(Serie) In Possenried soll es einen dicken Mann gegeben haben, der zu Lebzeiten Feldmesser war

In diesen Schlecht-Wetter-Tagen ist Zeit, um in Büchern zu stöbern, und so widmen wir uns alten Sagen aus dem Landkreis Dillingen. „Deine Heimat“ heißt ein Wertinger Büchlein. Darin gibt es das Kapitel „Ein Sack voll Sagen“.

Im „Sagen-Sack“ des Wertinger Heimatbüchles aus den 60er-Jahren befindet sich eine lustige Geschichte aus Possenried: „ Ein kleiner, dicker Mann, genannt „Wackerle“, trieb sich in den Wäldern um Possenried herum. Es wurde erzählt, dass „Wackerle“ zu Lebzeiten ein betrügerischer Feldmesser gewesen sei. Wer in dieser Gegend von Possenried daheim ist, der wird ihn sicher schon zu mitternächtlicher Stunde gehört haben. „Ju-hu, ju-hu, ju-hu!“ So ruft er durch die nachtschwarzen Wälder, und mancher in den Dörfern wird erschauern, wenn er diesen lang gezogenen Ruf hört. Doch man kann den „Wackerle“ nicht nur hören. Es ist schon vorgekommen, dass dieser kleine, fette Kerl einen Heimkehrer ein Stück des Weges begleitet hat.“

Diese Zeilen sind dem Wertinger Buch „Meine Heimat“ aus den 60er Jahren original entnommen. Die Autoren bedienen sich einer sehr persönlichen Erzählsprache, wie sie heute nicht mehr üblich ist. (Text/Foto: Hertha Stauch)

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