1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Der neue Kindergarten kommt in Wertingen auf den Weg

Wertingen

16.05.2019

Der neue Kindergarten kommt in Wertingen auf den Weg

Das ist das Gelände im Neubaugebiet „An der Thürheimer Straße“ in Wertingen, auf dem ein neuer Kindergarten gebaut wird. Im Bauausschuss des Stadtrates wurden jetzt die ersten Pläne vorgestellt.
Bild: Hertha Stauch

Pläne für das Projekt im Baugebiet „An der Thürheimer Straße“ wurden vorgestellt. Auch die Anlieger sind in die Vorplanungen einbezogen. Und es gibt noch eine Neuigkeit in Wertingen

Der Kindergarten im Neubaugebiet „An der Thürheimer Straße“ in Wertingen kommt auf den Weg. Architekt Elmar Bäuml vom Büro DBW-Architekten aus Haunsheim stellte den Vorentwurf der Planung am Mittwochabend im Bauausschuss des Stadtrates Wertingen vor. Der Kindergarten, der – wie berichtet – im südlichen Bereich des Baugebietes mit Anschluss an die Industriestraße entsteht, bekommt eine Grundfläche von 922 Quadratmetern.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Bei der im Bauausschuss vorgestellten Variante handelt es sich um einen lang gezogenen Bau, der im Westen an die bereits vorhandene Bebauung grenzt und sich nach Südosten hin mit Gruppenräumen und dem Grünbereich hin öffnet zu den Einfamilienhäusern an der Industriestraße. Von dort aus soll auch die Zufahrt zum Kindergartenparkplatz erfolgen. Im Ostteil des Gebäudes sind drei Gruppenräume für den Kindergarten vorgesehen, im Westteil schließen sich zwei Gruppenräume für eine Kinderkrippe an. Hinzu kommen die jeweiligen Nebenräume und im Westen, also in Richtung Bebauung, weitere Nebenräume mit sanitären Anlagen.

Die Tendenz geht in Richtung Flachbau

Wie Architekt Bäuml erklärte, werden derzeit die Dachformen für das Gebäude entwickelt, die Tendenz gehe in Richtung Flachbau. Sein Vorschlag war, das Gebäude in Holzbauweise zu errichten. Geklärt werden muss auch, inwieweit das Haus unterkellert wird – bisher ist ein Keller im Zentralbereich des Gebäudes von rund 100 Quadratmetern vorgesehen, in dem unter anderem ein Teil der Haustechnik untergebracht werden soll.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Die geschätzten Kosten für das Projekt bezifferte der Architekt auf insgesamt 3,27 Millionen Euro, wobei die Mehrkosten für eine Unterkellerung bei 55000 Euro liegen würden. Laut bisherigen Berechnungen könnte das Vorhaben zu 50 Prozent aus staatlichen Mitteln gefördert werden, das heißt, die Stadt müsste 1,6 Millionen an Eigenmitteln für den Kindergarten aufbringen. Die Bauzeit soll zwei Jahre betragen bei einem Baubeginn im März 2020.

Die im Bauausschuss vorgestellte Planung wird in der kommenden Woche am Mittwochabend auch den Stadtrat beschäftigen. Den Anwohnern seien die Kindergartenpläne bereits vorgestellt worden, informierte Bürgermeister Willy Lehmeier. Diese hätten sich wohlwollend zum Projekt geäußert. Im Vorfeld hatte das Thema Kindergarten in diesem Neubaugebiet für Irritationen gesorgt (WZ berichtete). Denn die Anwohner waren davon ausgegangen, dass das Areal im Südosten des Baugebiets von Bebauung frei bleiben werde.

Leerstand in der Stadtmitte

Der Bauausschuss befasste sich mit einer weiteren Veränderung in der Stadtmitte, beziehungsweise mit einem Leerstand, für den sich jetzt eine Lösung anbahnt. Es handelt sich um das Gebäude an der Ecke Josef-Frank-Straße/Dillinger Straße, in dem der städtische Jugendtreff und eine urologische Arztpraxis untergebracht sind. Teile des erste Obergeschoßes, Dachgeschoßes und der Dachspitz waren ursprünglich von einem Investor als Flächen für Verwaltung und Büro geplant gewesen. Doch daraus wurde es nichts, der Investor zog sich zurück und hinterließ die Räume in unfertigem Zustand. Jetzt gibt es einen neuen Bauherrn, der daraus eine kieferorthopädische Praxis machen will – eine weitere Zahnarztpraxis in Wertingen.

Die Bauausschussmitglieder grübelten kurz darüber nach, wie viele Zahnärzte es inzwischen in Wertingen gibt...

Für die neue Praxis sind nun Veränderungen notwendig. Das bisherige Brandschutzkonzept muss angepasst und die Frage der Autostellplätze neu geklärt werden, wie Stadtbaumeister Anton Fink erläuterte.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren