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Roggden

30.08.2018

Die Aufbachbrücke und noch viel mehr

Die Roggdener Aufbachbrücke wurde abgerissen, weil sie marode war. E eine neue Brücke wird nun mitsamt neuer Kanalrohre und Wasserleitungen sowie neuer Stromleuchten errichtet. Bis zum Herbst soll alles fertig sein. Stadtbaumeister Fink deutet vor Ort auf das neue Fundament der Brücke.

In Roggden geht es voran. Es gibt nicht nur eine neue Brücke, sondern auch eine Verbesserung des Dorfplatzes.

Vor zwei Monaten erst haben die Bauarbeiten an der Aufbachbrücke in Roggden begonnen. Die alte Brücke war in desolatem Zustand, sodass der Wertinger Stadtrat beschloss, statt zu sanieren gleich eine neue Brücke errichten zu lassen.

Stadtbaumeister Anton Fink dazu: „Hätte man nur renoviert, wären die Kosten nicht wesentlich geringer ausgefallen, aber man hätte die Brücke nur mit Gewichtsbeschränkungen freigeben können.“ Das wäre aber an dieser Stelle aufgrund des Verkehrsaufkommens nicht möglich gewesen. Er erklärt, wie weit die Arbeiten inzwischen fortgeschritten sind: „Die alte Brücke wurde abgerissen und im Zuge dieses Abbruchs erneuerte man in dem Bereich die Rohre für den Regenwasserkanal.“

Fink berichtet weiter, man habe inzwischen links und rechts des Aufbachs das Fundament für die Widerlager der Brücke in den Boden eingebracht: „Nachdem die Betonringe links und rechts im Erdreich versenkt waren, wurden diese mit Beton ausgefüllt, sodass im Anschluss darauf die Widerlager für die Fahrbahnplatte betoniert werden konnten.“

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Weiter habe man die Kunstharzabdichtung des Betons auf die Brücke aufgebracht. „Was dort noch fehlt, sind die sogenannten Brückenkappen, die man für das Geländer und den Gehweg braucht und die die Fahrbahn seitlich begrenzen.“

Da die Straße auf insgesamt einer Länge von rund 50 Metern ausgebaut wird, soll in diesem Abschnitt auch die Erneuerung der Hauptwasserleitung mitsamt den Hausanschlüssen durchgeführt werden.

Weiter installiert die LEW dort neue Straßenleuchten. Sind diese Arbeiten erledigt, werde man sich dem näheren Umfeld widmen, so Fink weiter. Gemeint ist das Verschönern der Böschung sowie des Dorfplatzes. „Hier werden der Gartenbauverein und die Feuerwehr mitgestalten und mithelfen.“ Es ist unter anderem vorgesehen, am Rand des angrenzenden Dorfplatzes eine Stromsäule einzurichten. Dann hätten die Roggdener bessere Voraussetzungen, Feste wie den eigenen kleinen Weihnachtsmarkt oder die Maifeier auszurichten.

Bis es aber so weit ist, müssen alle Verkehrsteilnehmer noch bis in den Herbst mit der Umleitung innerhalb des Ortes über die Raiffeisenstraße leben. Die Kosten für den Brückenneubau wurden auf rund 670 000 Euro geschätzt.

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