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28.10.2009

Die Großen kümmern sich um die Kleinen

Biberbach Die hellen Räume und praktischen Details gefielen den Erwachsenen, die Kinder stürzten sich auf die Rutsche und die vielen Spielsachen: die neue Biberbacher Kinderkrippe kam bei allen Besuchern der Einweihungsfeier ausgesprochen gut an.

Nach einem kindgerecht kurz gehaltenen offiziellen Teil und der Segnung durch Pfarrer Joseph aus Biberbach und Pfarrer Markus Maiwald aus Meitingen, staunten die vielen Interessierten über die gelungene Kombination aus Kindergarten und Kinderkrippe. Der große Mehrzweckraum fiel dem Umbau nicht zum Opfer, sondern konnte ebenso ins neue Konzept eingebunden werden wie alle für eine Krippe erforderlichen Einrichtungen mit ruhigem Schlafraum und altersgerechtem Hygienebereich. Durch geschickte Raumplanung ging durch die Anbauten nur wenig vom großzügigen Garten verloren.

Enger Zeitrahmen für die Handwerker

Insgesamt 26 Firmen stemmten den Umbau unter der Leitung von Architekt Klaus Soppa in straffem Zeitrahmen. Um den Kindergartenbetrieb möglichst wenig zu stören, wurden die Arbeiten erst am 1. August begonnen. In zweimonatiger Bauzeit wurden zwei Anbauten und eine fast komplette Umgestaltung des Erdgeschosses realisiert. Die anfangs nicht von allen Beteiligten als beste Lösung angesehene Integration der Krippe in den Kindergarten wurde von Kita-Leiterin Elfriede Weglehner als voller Erfolg beschrieben. Schon jetzt zeichne sich ab, wie die "großen" Kindergartenkinder auf die Kleinen Rücksicht nehmen und sich ein pädagogisch erwünschtes Miteinander entwickle, erklärte sie.

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Regierung von Schwaben fördert mit 160 000 Euro

Seit dem 1. September können in Biberbach Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren betreut werden. Zu Beginn musste noch etwas zusammen gerückt werden, bis die neuen Räume am 30. September zur Verfügung standen. Elf Kinder werden zur Zeit betreut, fünfzehn Plätze stehen insgesamt zur Verfügung. Sollte sich weiterer Bedarf ergeben, werde die Gemeinde auch dafür die personellen Voraussetzungen schaffen, so Bürgermeister Wolfgang Jarasch. Insgesamt wurden rund 250 000 Euro für die Umbauarbeiten im Kindergarten investiert. Davon übernimmt die Gemeinde rund 90 000 Euro. Der Löwenanteil wird durch Fördergelder der Regierung von Schwaben finanziert. Mit rund 160 000 Euro wird hier die höchst mögliche Förderquote erreicht, freut sich Bürgermeister Jarasch.

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