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Staatsstraße 2033

25.04.2012

Die Verkehrssicherheit erhöhen

Neu gestaltet werden soll der Kreuzungsbereich an der Staatsstraße 2033 westlich von Binswangen. Die angedachte neue Trassenführung in Richtung Höchstädt soll durch das Areal des Kieswerks Schnell führen.

Straßenbauamt in Krumbach nimmt Stellung zum geplanten Umbau der Kreuzung bei Binswangen

Binswangen Die Überlegungen des Straßenbauamts Krumbach, westlich von Binswangen an der Staatsstraße 2033 einen Kreuzungsumbau vorzunehmen (wir berichteten), haben zu Diskussionen geführt, bei denen es nach Ansicht der Behörde nicht um das eigentliche Kernanliegen, mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, geht. In einer Pressemitteilung fasst das Straßenbauamt die wichtigsten Punkte in Bezug auf das angedachte Projekt zusammen.

Verkehrssicherheit Das wichtigste Anliegen ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Derzeit wird diese durch die Einmündung der Staatsstraße Binswangen – Kicklingen stark beeinträchtigt. Insbesondere die Linkseinbiege- und Linksabbiegevorgänge gefährden den Straßenverkehr in der momentan bestehenden Weise mehr als erheblich. Dies belegt auch die aufgestellte Schutzwand, die den in der Vergangenheit sehr auffälligen Unfallschwerpunkt beim Kieswerk Schnell markiert. Dies ist einerseits auf die beiden Straßeneinmündungen, die Straße von Höchstädt und die Straße von Binswangen zurückzuführen. Diese werden über den regulären Straßenverkehr hinaus auch durch die zahlreichen Kiestransporte belastet. Andererseits kreuzen auch der landwirtschaftliche Verkehr sowie die Radfahrer auf dem Weg ins Naherholungsgebiet die Umfahrung Binswangen. Hierdurch entstehen zusätzliche Gefahrenbereiche. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Zu- und Abfahrten zu einem gemeinsamen Verteiler können diese Unfallrisiken entscheidend gemindert werden. Neben der Bündelung der Einmündungen von Binswangen und Höchstädt kann das Feldwegenetz angeschlossen sowie eine einfache und sichere Querungsmöglichkeit für Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftlichen Verkehr geschaffen werden.

Radweglücke Ein weiteres Anliegen ist es, die Radler in diesem Bereich zu schützen. Mit der neuen Planung soll auch die Radweglücke von der Umfahrung Binswangen bis Kicklingen und Fristingen geschlossen werden.

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Damit wird die Radwegbeziehung Dillingen – Wertingen erstmals durchgängig hergestellt. Gleichzeitig kann mit der neuen Kreuzungsmöglichkeit den Radlern in und aus dem Naherholungsgebiet eine weitere sichere Querungshilfe geboten werden. Zusätzlich wird der Radweg nach Höchstädt parallel zur Staatsstraße ergänzt. Ziel der Planung bleibt, eine Häufung der Unfallrisiken im Verkehrsabschnitt westlich von Binswangen zu beseitigen.

Verkehrsaufkommen Völlig unstrittig ist, dass das Verkehrsaufkommen in Höchstädt zugenommen hat und mit der Fertigstellung der B16 neu Dillingen – Steinheim mehr wird. Dies belegen sämtliche Gutachten im Zusammenhang mit den Untersuchungen des Verkehrsraumes Höchstädt. Ein Beispiel dazu: Unabhängig von dem geplanten Kreuzungsbau westlich von Binswangen haben die Autofahrer aus dem Raum Augsburg – Wertingen nach Fertigstellung der B16 neu Dillingen – Steinheim künftig folgende Alternative, um zur B16 neu zu gelangen: Alternative 1: Fahrt durch Kicklingen (0,9 Kilometer), und durch Dillingen – von der Donaubrücke bis zur Anschlussstelle an die B16 neu bei Donaualtheim (5,4 Kilometer). Alternative 2: Fahrt durch Höchstädt (2,7 Kilometer) zum Anschluss an die B16 neu am westlichen Ortsrand. Wovon die Entscheidung der Verkehrsteilnehmer abhängt, ist offensichtlich: Jeder wählt den für sich günstigsten Weg.

Fazit Durch den Kreuzungsumbau wird keinerlei Verkehrsverlagerung stattfinden, prophezeit das Staatliche Straßenbauamt. Die Ursachen dafür stehen mit dem Bau der B16 neu und der stärkeren Orientierung Richtung Augsburg längst fest. (her/pm)

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