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Wertingen

24.03.2020

Diese Wertinger Jungkuh lockt Interessenten bis aus Österreich an

Diese Kuh wurde für 16200 Euro verkauft. Ein hierzulande nie da gewesener Verkaufspreis.
Bild: Friedrich Wiedenmann

Einen höheren Verkaufspreis hat es in der Region noch nicht gegeben.

Nicht wie gewöhnlich ein Zuchtbulle, sondern eine besondere Jungkuh sorgte diesmal bereits im Vorfeld des Zuchtviehmarktes für Furore. Insider der Fleckviehzucht fieberten dem Auktionstermin laut Pressemitteilung entgegen, ließ doch schon der Blick in den Versteigerungskatalog die Herzen deutlich höherschlagen.

Eine „Varta“-Tochter mit ausnehmend hoch geschätztem Gesamtzuchtwert von 136 und einem Milchwert von 125 lockte dann auch tatsächlich Kaufinteressenten aus nah und fern in die Wertinger Schwabenhalle. Etliche Interessenten waren über Mobiltelefon während der Versteigerung zugeschaltet und lieferten sich gegenseitig und mit den anwesenden Käufern ein spannendes Wettbieten um diese besondere Kuh.

16.200 Euro hat die Kuh am Ende eingebracht

Den Zuschlag erhielt am Ende ein persönlich anwesender Vertreter einer Käufergemeinschaft aus Österreich beim hierzulande nie da gewesenen Verkaufspreis von 16.200 Euro. Im weiteren Verlauf wechselten 56 Jungkühe bei lebhafter Nachfrage zu durchschnittlich 1639 Euro den Besitzer. Von den 13 versteigerten Zuchtbullen erwarb allein die Bayern-Genetik drei, ein weiterer ging an die Besamungsstation Greifenberg. Für den Deckeinsatz wurden neun Bullen verkauft. Die 37 weiblichen Zuchtkälber notierten mit 2,91 Euro netto pro Kilogramm Lebendgewicht geringfügig nachgebend.

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Unverändert stabil tendierten die Bullenkälber zur Weitermast im Gewichtsbereich 80 bis 100 Kilogramm Lebendgewicht. Überschwere Kälber hatten spürbare Abschläge hinzunehmen. Der Schnitt aller verkauften Kälber lag bei einem Durchschnittsgewicht von 97 Kilogramm nach flottem Versteigerungsverlauf bei 4,75 Euro pro Kilogramm. (pm)

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