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Polizeireport

18.07.2012

Drei Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Eine 14-Jährige und zwei 18-jährige junge Frauen wurden am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Rieblinger Umgehungsstraße schwer verletzt.
Bild: Polizei

Eine  Fahranfängerin verursachte einen  Zusammenprall auf der Rieblinger Umgehung

Rieblingen Am Dienstagabend kam es auf der Umgehungsstraße von Rieblingen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 14-jähriges Mädchen wurde dabei so schwer verletzt, dass der Notarzt eine Lebensgefahr annehmen musste. Mit dem Rettungshubschrauber wurde das Kind in das Bundeswehrkrankenhaus nach Ulm geflogen. Gestern teilte die Polizei mit, dass die Verletzungen der 14-Jährigen sich als leichter als zunächst angenommen herausgestellt haben. Das Kind bleibt aber weiterhin auf der Intensivstation unter Beobachtung. Schwer verletzt wurden am Dienstagabend auch zwei 18-jährige junge Frauen – die Autofahrerin und eine Beifahrerin im Unfallauto.

Wie kam es zu diesem Unglück? Nach den Angaben der Polizei war eine 18-jährige Fahranfängerin aus dem Raum Donauwörth die Unfallverursacherin. Sie ist erst seit wenigen Wochen im Besitz der Fahrerlaubnis. Mit ihrem Pkw fuhr die junge Frau von der Kreisstraße DLG 33 kommend auf die Umgehung von Rieblingen in Richtung Meitingen auf.

Die Polizei vermutet, dass sie wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Auffahrt zur Umgehungsstraße mit den linken Pkw-Reifen gegen den angeschrägten Bordstein einer Verkehrsinsel geriet. Die Pkw-Lenkerin verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen die gegenüberliegende Leitplanke der Umgehungsstraße. Das Auto wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und frontal von einem entgegenkommenden schweren Lastwagen-Sattelzug erfasst.

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Im Pkw der 18-jährigen Unfallverursacherin befanden sich eine 18-jährige Beifahrerin sowie eine 14-jährige Mitfahrerin aus dem Raum Meitingen. Die 14-Jährige Mitfahrerin wurde – weil man zunächst lebensbedrohliche Verletzungen annehmen musste – in das Bundeswehrkrankenhaus Ulm geflogen. Die beiden 18-jährigen Insassinnen wurden schwer verletzt in das Krankenhaus Wertingen gefahren. Der 55-jährige Lastwagen-Fahrer – er stammt aus dem Kreis Dillingen – wurde leicht verletzt.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatten glücklicherweise alle Unfallbeteiligten den Sicherheits-gurt angelegt. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von etwa 5000 Euro. An der Sattelzugmaschine entstand ein Sachschaden von rund 10000 Euro.

Die Staatsstraße 2033 war bis 22 Uhr gesperrt. Neben den freiwilligen Feuerwehren aus Rieblingen, Prettelshofen, Wertingen und Meitingen war auch ein Unfallgutachter vor Ort. (ews/pm)

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