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Wertingen

23.01.2020

Ein Bürgersteig soll an der Riedgasse entstehen

Noch müssen Fußgänger, die von der Staufergasse kommen, ein Stück weit auf der Straße laufen, wenn sie in die Riedgasse einbiegen (siehe Bild).
Foto: Benjamin Reif

So soll die Sicherheit der Fußgänger erhöht werden – bisher mussten Schulkinder auf der Straße laufen

Im Marienfeld soll ein Bürgersteig entstehen, um die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses des Wertinger Stadtrats bekannt.

Auf 95 Metern Länge soll das Trottoir gebaut werden – angepeilt ist eine Fertigstellung bis zum Sommer, sagt Bauamtsleiter Johann Meitinger gegenüber unserer Zeitung. „Bisher war das Vorhaben nicht möglich, da uns der erforderliche Baugrund gefehlt hat“, sagt Meitinger. Der 1,80 Meter breite geplante Bürgersteig soll bei der Einmündung der Bergstraße in die Riedgasse beginnen, dort entlang führen und schließlich noch ein kleines Stück weit in Richtung der Johann-Drießle-Straße hinein führen. Bisher sei eine Verwirklichung daran gescheitert, dass für den Bau eine Hecke eines angrenzenden Grundstücks hätte weichen müssen, wie Meitinger sagt. Das wollte der Besitzer allerdings nicht. Jetzt hat der Besitzer gewechselt, und auf dem Grundstück soll ein großes Mehrfamilienhaus entstehen – im Zuge dessen konnte die Stadt den erforderlichen Platz für den Gehweg erwerben.

Die Strecke werde unter anderem von Schulkindern genutzt, sagt Meitinger. Diese müssten bislang auf der Straße laufen. Diese Tatsache war im Ausschuss einhellig als nicht dauerhaft hinnehmbar beurteilt worden – das Aufkommen an Autos sei erheblich, meist sei es zur Zeit des Schulwegs der Kinder noch dunkel. Die Verwirklichung des Projekts wird die Stadt rund 32000 Euro kosten, wie vonseiten der Bauverwaltung geschätzt wurde.

Wohnhaus am Laugnaplatz soll abgerissen werden

Die Stadträte wurden in der Sitzung des Bauausschusses außerdem über die Pläne der Verwaltung unterrichtet, das Wohnhaus in der Laugnastraße 15 abzureißen. Dieses Grundstück hat die Stadt erworben. „Es rundet für uns das städtische Grundstück auf dem Laugnaplatz ab“, sagt Meitinger.

Allerdings sei das Wohnhaus, das sich auf dem Grundstück befindet, in einem schlechten Zustand. Deshalb wird es in naher Zukunft abgerissen, ebenso wie die kleineren Nebengebäude und Schuppen, die sich auf dem Grundstück befinden.

Zurzeit wohnt noch ein Mieter in dem Haus, wie Meitinger den Stadträten in der Sitzung mitteilte. Dieser sei sich der Tatsache seit etwa einem Dreivierteljahr bewusst, dass er Ende März aus dem Haus ziehen müsse, sagte Meitinger. Der Mietvertrag sei befristet. Bürgermeister Willy Lehmeier versicherte, dass für den Mann eine andere Bleibe gefunden werde.

Größte zusammenhängende Fläche der Stadt Wertingen

Die Kosten für den Abbruch belaufen sich laut Berechnungen des Bauamtes wohl auf etwa 67000 Euro. Im Anschluss an den Abbruch soll auf der Fläche eine Blumenwiese entstehen, sagte Meitinger. Die Anpflanzung von Bäumen oder größeren Hecken sei problematisch – werde die Fläche in den kommenden Jahren genutzt, müssten diese dann ja wieder abgeholzt werden.

Für das Areal des Laugnaplatzes, das in der Vergangenheit von Stadträten wie Bürgern wiederholt als der „Schandfleck von Wertingen“ bezeichnet wurde, gab es schon mehrfach Vorschläge für dessen Nutzung – zuletzt wollte die Wertinger CSU dort den Kindergarten gebaut sehen, der nach einer Abstimmung im Stadtrat jedoch nun in der Thürheimer Straße gegenüber des Buttinette-Werks entstehen wird. Bürgermeister Lehmeier hatte im Zuge dessen auch argumentiert, dass das Areal des Laugnaplatzes die einzige verbliebene Fläche der Stadt sei, an dem sich ein Großprojekt verwirklichen lasse.

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