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Festival

11.06.2017

Ein Event gegen Atomkraft und für die Energiewende

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2 Bilder
Ebenso wie die Gruppe „Funplugged“ und „Marc Poppe und Band“ heizte auch „Rock unlimited“ den Besuchern mit ihrem klaren, fetzigen Rock kräftig ein.
Bild: Misoga

Es war alles perfekt organisiert für „Energie trifft Musik“, doch die Besucher blieben aus

Die Sonne spendete ihre volle Energie vom Himmel, die Mitarbeiter um Organisatorin Ulrike Brenner hatten hervorragend gearbeitet, um auf dem Außengelände der Josef-Anton-Schneller-Mittelschule ein großartiges Festival unter dem Motto „Energie trifft Musik“ auf die Beine zu stellen.

Da standen am Eingang zum Festivalgelände Elektro-Autos von namhaften Herstellern aus Deutschland, den USA, Südkorea und Frankreich, um die Besucher direkt am Objekt über die Elektromobilität zu informieren.

Info-Stände regionaler Anbieter rund um erneuerbare Energien säumten das Veranstaltungsgelände, und für Kulinarisches gegen den Hunger und Durst der Besucher war ebenfalls bestens gesorgt. Es war alles perfekt angerichtet, als Dillingens stellvertretender Bürgermeister Franz Jall mit Forum-Vorsitzendem Raimund Kamm gegen 10.30 Uhr das Festival eröffnete.

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„Mit dieser Veranstaltung sensibilisieren Sie die Menschen zum Nachdenken“, sagte Bürgermeister Jall, an die Forumsmitglieder gerichtet, doch müsse dafür noch sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Dafür biete das heutige Event „Energie trifft Musik“ großartige Gelegenheiten, denn bei dem Thema stecke sehr viel Musik drin.

Raimund Kamm sagte dazu: „Wir haben bewusst in diesem Jahr diese Art von Veranstaltung gewählt, um mehr Menschen zu erreichen und zum Nachdenken zu animieren.“ Die Politik verschweige seit Jahren die Risiken und Gefahren, die vom AKW Gundremmingen ausgehen. Deshalb diene dieser Tag auch dazu, den Menschen Informationen über die Notwendigkeit zum sofortigen Abschalten der beiden gefährlichen Reaktoren zu liefern.

Eine große Bühne für die Bandauftritte von Funplugged, Marc Poppe und Band, Rock unlimited und Liedermacher Tom der Wolf war ebenfalls aufgebaut, um den Besuchern die Energie der Musik zu vermitteln. „Doch leider mussten wir auch heute feststellen, dass trotz Tschernobyl und Fukushima das Thema Atomkraft nein danke für die Menschen weit entfernt ist“, sagt Forum-Vorsitzende Ulrike Brenner. Und die Energiewende packe fast niemand persönlich an. Zum Festival kamen gerade einmal zwischen 150 und 200 Besucher.

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