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Kommentar

30.01.2020

Ein Hoch auf die Gastronomie

Der Urfa Döner Imbiss ist ins ehemalige Restaurant an der Schulstraße gezogen. Sobald der Koch aus der Türkei kommen kann, wollen das Ehepaar Celal und Hatice Meral das türkische Restaurant mit rund 60 Sitzplätzen eröffnen.
Bild: Elli Höchstätter

Wertingen darf sich über eine breit gefächerte Gastronomie in allen Klassen freuen. Es viele Kommunen, die mit etwas Neid auf die Zusamstadt blicken

Na, jetzt geht doch etwas voran bei der Gastronomie in Wertingen. Nachdem am Marktplatz das frühere Hutmacherhäuschen lange Zeit verwaist war und nur ein großes Plakat im Schaufenster ankündigte, was da kommen soll, wird es jetzt offensichtlich doch mal ernst. Döner-Gastronomen sind überall fleißige Leute. In Wertingen gibt es künftig dann drei der beliebten Schnellimbisse. Darunter bald auch ein Döner-Restaurant mit türkischen Spezialitäten an der Schulstraße. Dort wartet man nur noch auf den Koch – typisch ist das für den derzeitigen Personalmangel, den alle Dienstleister beklagen.

Die Döner-Spezialitäten sind ein Spiegelbild der Veränderung in unserer Gesellschaft. Wie früher die Italiener und Griechen, gehören sie mittlerweile zum bunten Leben einer jeden Klein- und Großstadt. Und Wertingen darf sich über eine breit gefächerte Gastronomie in allen Klassen freuen. Es gibt viele Kommunen, die mit etwas Neid auf die Zusamstadt blicken. Welden tut sich zum Beispiel seit Jahren schwer mit der Gastronomie, und auch in Emersacker ist in dieser Hinsicht fast nichts los. Wertingen hat mit etlichen Traditions-Gasthäusern, mit gehobenen Speiserestaurants, mit treuen Italienern, einem beliebten Griechen und den Eisdielen im Sommer die Nase vorn. Nicht zu vergessen die beiden wunderschönen Cafés im Zentrum. Das trägt zu seiner Beliebtheit im Zusamtal und darüber hinaus bei. Hoffen wir, dass das so bleibt und die Gastronomen ihre anstrengende Arbeit noch lange gewinnbringend ausüben können.

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