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Peterswörth

17.10.2017

Ein Kleintransporter geht im Wünschsee unter

Dieser Kleintransporter wurde am Dienstag im Wünschsee bei Peterswörth geborgen. Ein 18-Jähriger war bei starkem Nebel in den See gefahren.
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Dieser Kleintransporter wurde am Dienstag im Wünschsee bei Peterswörth geborgen. Ein 18-Jähriger war bei starkem Nebel in den See gefahren.

Ein 18-jähriger Günzburger fährt mit Firmenfahrzeug bei starkem Nebel in das Gewässer bei Peterswörth. Die Bergung des Transporters ist aufwändig.

Ein Kleintransporter ist am Dienstagmorgen im Wünschsee bei Peterswörth versunken. In einer spektakulären Aktion wurde das Fahrzeug schließlich geborgen.

Der 18-jährige Fahrer des Kleintransporters hatte nach Angaben der Polizei vermutlich aufgrund des starken Nebels die Orientierung verloren. Er fuhrt laut Polizeibericht gegen 7.30 Uhr mit dem Wagen einer Firma aus Günzburg geradeaus in den Wünschsee. Im Kleintransporter saß nur der 18-jährige Günzburger. Das Fahrzeug versank in der Nähe des Ufers. Der junge Mann konnte sich noch rechtzeitig aus dem Kleintransporter befreien und seine Firma verständigen.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter mit trockener Kleidung versorgt. Der Lastwagen war zwischenzeitlich komplett versunken. Das Fahrzeug musste aufwendig durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Feuerwehren aus Peterswörth und Gundelfingen rückten mit etwa 20 Einsatzkräften am Wünschsee an. Um das Auslaufen von Betriebsstoffen einzudämmen, legten die Helfer vorsorglich Ölschlingen um den versunkenen Kleintransporter. Taucher der Wasserwacht Dillingen halfen bei der Bergung des Fahrzeugs mit. Erst gegen 11.45 Uhr war der Kleintransporter an Land.

Am Lkw entstand laut Polizeibericht ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 10000 Euro. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass es zu keiner Schädigung der Umwelt gekommen ist. (bv, pol)

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