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Wertingen

27.03.2015

Ein Kuchen mit Bier

Das „Schwanen-Spezial“ gibt dem von der Wertingerin Gerda Carry kreierten Kuchen seinen Namen, die Malznote und die fluffige Beschaffenheit.

Gerda Carry aus Wertingen ist mit dem Schwanen-Spezialkuchen im Backmagazin "Zuckerguss" vertreten

Wertingen Einen Kuchen mit Bier wollte Gerda Carry backen. „Ich dachte mir, was mit Rotwein geht, kann mit Bier nur besser sein. Immerhin bin ich mit einem Braumeister verheiratet“, erklärt die 51-Jährige lachend und erinnert sich zurück, wie sie das Rezept kreiert hat.

Auf die Idee kam sie, weil ihr Mann Fritz seit mehreren Jahren mit dem Stand der Schwanenbrauerei beim Bauernmarkt am Dillinger Nordfelderhof vertreten ist. Um den Leuten einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, an den Stand zu kommen, kam sie auf die Idee, das „Schwanen-Spezial“ zu verwenden, welches dem Kuchen letztendlich seinen Namen gab. Das malzbetonte Bier schmeckt man nicht heraus, meint die Wertingerin. Es gibt dem Kuchen lediglich eine malzbetonte Note. Ein Pils dagegen sollte man nicht verwenden, das ist zu bitter.

Als geübte Bäckerin - ihr Mann freut sich jeden Tag nach der Arbeit auf sein Stück Kuchen - wusste sie, wieviel Mehl man für ein Blech braucht. Nach drei Versuchen passte das Rezept, in dem auch Nüsse verarbeitet werden.

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Dann wusste sie, wie viele Eier sie braucht, damit der Teig nicht zu flüssig wird. Die Kohlensäure macht, dass der gebackene Kuchen so richtig fluffig ist, erläutert sie. Besonders gern mag sie auch die im Bierlikör getränkten Rosinen. Für das Aussehen und weil ihr Sohn Hannes sie so liebt, wurden noch die knusprigen Streusel ergänzt. Denn das Auge isst immer mit, weiß sie.

Der Kuchen war am Stand der Renner. Das Rezept ebenso, denn wer wollte, konnte eine Flasche „Schwanen Spezial“ kaufen und bekam es dazu. Daraufhin kam Gerda Carry auf die Idee, das Rezept auch beim Zuckerguss einzureichen, wo es prompt genommen wurde. Sie backt schon immer gerne. „Meine Mutter hat uns früh für Arbeiten eingeteilt, wir hatten zu Hause eine Landwirtschaft“, erzählt Gerda Carry, die inzwischen im Landratsamt Dillingen arbeitet. Sie selbst hat alle Zuckerguss-Magazine und freut sich deshalb umso mehr, dass nun auch eines ihrer Rezepte darin veröffentlicht wurde. „Denn da sind richtige Gelingrezepte drin“, sagt sie begeistert.

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