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Villenbach

12.12.2018

Ein Straßenstück kann sich in Villenbach schon sehen lassen

Die   Ortsverbindungsstraße von Sontheim nach Rischgau ist inzwischen asphaltiert
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Die   Ortsverbindungsstraße von Sontheim nach Rischgau ist inzwischen asphaltiert
Bild: Alexander Millauer

Bei seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr ging Villenbachs Bürgermeister auf abgeschlossene Maßnahmen ebenso ein wie auf solche, die noch anstehen. Der Neujahrsempfang läuft dieses Mal etwas anders.

Der Bau des Feuerwehrhauses in Villenbach samt dem Fest zur Einweihung, dazu der Kauf eines gebrauchten Feuerwehrautos für Wengen – zufrieden blickte Bürgermeister Werner Filbrich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Villenbach auf das Jahr 2018 zurück. Abgeschlossen wurde unter anderem die Straßensanierung der Ortsverbindung von Sontheim nach Rischgau. Der Ausbau „Am Lutzgarten“ steht an. Hier hofft Filbrich auf einen ebenso guten Preis. Der konnte erzielt werden, weil die Gemeinde der Baufirma freie Hand bei der Ausführungszeit ließ. Festgelegt wird nur der Fertigstellungszeitpunkt: diesmal September 2019.

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Urnengräber in Wengen sind gut gelungen

„Die Urnengräber im Friedhof Wengen - in Form eines Auges angelegt - sind sehr gut gelungen", freute sich Filbrich und berichtete, dass eines bereits verkauft sei.

Dass fast alle Straßenlampen schon auf LED umgerüstet sind, spare der Gemeinde schon jetzt eine Menge Strom. Zumal der Vertreter der LEW in Aussicht gestellt hatte, dass die Umrüstung aufgrund des Arbeitsaufkommens erst im Frühjahr erfolgen könne.

Ein Straßenstück kann sich in Villenbach schon sehen lassen

Drei Kirchensanierungen stehen im Fokus der politischen Gemeinde, die Zuschüsse gewährt: In Riedsend wurde inzwischen das Dach geschlossen, der Kirchenmaler ist derzeit innen zugange. St. Michael Wengen wird 2019 in Angriff genommen, auch Villenbach steht an. Die Umsetzungsphase der Dorferneuerung läuft seit Februar, dazu kommen die Umbaumaßnahmen im Jugendzentrum. Filbrich erklärte: „Wir bekommen 65 Prozent Zuschuss, aber aus einem eigenen Topf, das geht nicht von den 1,1 Millionen Euro weg, die bereits als Fördersumme zugesagt wurden.“

Die Planung der Umfahrung des Villenbacher Ortsteils Hausen haben Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Augsburg den Bürgern vorgestellt. Außerdem beschäftigte den Rat die Planung des Kanals und der Wasserversorgung in der Unterdorfstraße und die Planung des Ausbaus der Ortsverbindung Villenbach-Rischgau mit Radweg. Dieser Ortsteil soll auch ein Baugebiet mit neun Plätzen bekommen, deswegen laufen aber noch Gespräche mit einem Landwirt, dessen Hof nicht in der Entwicklung eingeschränkt werden soll.

Großes Thema 2018 war der Mobilfunk in Rischgau und Villenbach. Eine Einigung konnte mit der autorisierten Stelle am Bayerischen Landeskriminalamt bezüglich des Behördenfunks erzielt werden. Die Antenne wird nicht auf den Mast am Postweg montiert, sondern ein eigener wird an der Wengener Halde aufgestellt. Der notwendigen Dienstbarkeit und der Gestattung für den Bau und Betrieb einer Funkstation stimmte das Gremium in einem vorhergehenden Tagesordnungspunkt zu.

Auch der Musikverein Zusamaltheim war Thema. Sechs Kinder aus Villenbach werden dort ausgebildet, für sie erhält der Musikverein denselben Zuschuss wie die Wertinger Musikschule: Neun Euro pro Monat und Kind.

Alle willkommen zum Neujahrsempfang in Villenbach

Einen Neujahrsempfang, mit dem das Jahr 2018 startete, wird es auch kommendes Jahr geben. Als Verein eingeladen werden die erste Mannschaft des SV Villenbach, die Theaterabteilung und der Schützenverein „Tirol“ Riedsend. Auch die 18-Jährigen und die Neubürger werden angeschrieben und – was neu ist – „jeder Gemeindebürger, der will, darf kommen“, erklärt Filbrich.

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