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15.06.2009

Ein heißes Finale in Wertingen

Wertingen (bäs) - Am gestrigen Sonntag ging die viertägige Landkreisausstellung in Wertingen zu Ende. Insgesamt kamen 11100 Besucher - rund 2500 weniger als noch vor vier Jahren. Von Katerstimmung kann aber nicht gesprochen werden. Strahlender Sonnenschein lockte gestern noch einmal rund 2900 gut gelaunte Menschen in die Zusam- stadt. Und auch die Veranstalter zogen wieder alle Register. In der Halle 4 zum Beispiel sorgte der Auftritt der bayerischen Milchkönigin Beate Deisenhofer für Glanz, in dem sich Landrat Leo Schrell und Bürgermeister Willy Lehmeier sonnten.

Milchkönigin lobt die Landkreisausstellung

Die Milchkönigin warb als Botschafterin mit Charme und Kompetenz für die Qualität bayerischer Milch und sie lobte die Messe: "Sie bietet Einblick in die moderne Landwirtschaft", sagte sie mit Verweis auf die normalerweise nur auf Fachmessen vorgestellten Melkmaschinen und -roboter. Landrat Schrell betonte die große Bedeutung der Landwirtschaft im ländlichen Raum: Kunstkäse dürfe nicht Einzug halten.

Trotz Stärkung mit frischer Milch der Firma Gropper musste Landrat Schrell auf den Einzug in die Prominentenrunde der Spaß-Sport-Olympiade verzichten. Wichtigere Termine warteten auf den Landrat.

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Kräftemessen, einmal nicht auf politischer Ebene, hieß es bei der Spaß-Sport-Olympiade auf dem Rasen vor der Stadthalle.

Kräftemessen unter Prominenten

Sieben Mannschaften waren angetreten: Stadtverwaltung, Krankenhausförderverein, Realschule, Rock'n'Roller-Teddys, Krankenhaus, Wirtschaftsvereinigung und das Ganzte-Zentrum. Teamarbeit war gefragt bei den Disziplinen Ballonjagd, Grasskilauf, Gummistiefelweitwurf und Kleiderstaffel. Die Teilnehmer, unter anderem Chefarzt Dr. Streifinger, hatten offensichtlichen Spaß beim Kampf um die meisten Punkte. Für die Siegerehrung stiftete das Café Madlon gebackene Medaillen.

Eine erste Bilanz zogen Bürgermeister Willy Lehmeier und der Chef der Wirtschaftsvereinigung, Michael Buhl am Rande der Olympiade. "Wir hätten uns mehr Besucher erwartet." Die Zielmarke von 20 000 sei nicht erreicht worden, selbst an die Besucherzahl der letzten Landkreisausstellung im Jahre 2005 - damals kamen etwa 14000 - sei man nicht herangekommen. Die Gründe für den Besucherschwund müssten in einer Nachschau erforscht werden. "An den Rahmenbedingungen kann es nicht gelegen haben", glaubt Lehmeier. Vermisst wurde in diesem Jahr die Präsenz der Autofirmen. "Platz wäre genügend vorhanden gewesen", so Buhl.

Dauerbrenner historischer Markt

Dagegen habe sich das Gesundheitsforum, so die Ausstellungsbilanz, zum echten Dauerbrenner entwickelt. Der begehbare Darm, Blutbestimmungs- und Sehtests wurden laut Paul Kolb sehr gut angenommen. Die zahlreichen Vorträge waren jeweils mit rund 50 Zuhörern gut besucht. Zu einem weiteren Magnet zählte auch der historische Markt und das Lagerleben im Schlossgraben. Auf der historischen Bühne traten hochkarätige Musik- und Tanzgruppen auf. Die "Matching Ties" kamen direkt aus den USA, aus Salt Lake City, wo es tagelang regnete. In Wertingen herrschten gestern tropische Temperaturen, auch beim Finale der Feuertänzer. "Seite 23

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