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Gemeinderat Binswangen

06.06.2019

Ein neuer Platz der Begegnung

Der Begegnungsplatz im Binswanger Friedhof bei der Marienkapelle wird nicht genutzt. Das könnte sich bald ändern.
Bild: Brigitte Bunk

Die Urnengräber sind weiter Thema und die Stockschützen bekommen gute Nachrichten

Schon in der vorherigen Sitzung des Gemeinderats hatte Hilde Kapfer den Antrag gestellt, die Gestaltung der Urnengräber auf dem Binswanger Friedhof zu überdenken. Ihr gefällt nicht, dass sie direkt an der Mauer liegen. Am Dienstag zeigte Bürgermeister Anton Winkler nun Fotos, wie diese unter anderem in Villenbach, Wengen, Zusamaltheim und Laugna gestaltet sind. Als der Begegnungsplatz auf dem Binswanger Friedhof gestaltet wurde, war geplant, dort auch die Urnengräber unterzubringen, was aber nie umgesetzt wurde. Auch in dieser Sitzung sprach sich kein Ratsmitglied für die ursprüngliche Gestaltung aus. Bürgermeister Winkler meinte: „Die Gräber sollen ebenerdig sein, nicht im Loch liegen.“

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Alexander Gumpp erinnerte daran, dass das damalige Planungsbüro angesprochen werden könnte. Hilde Kapfer hat in der Zwischenzeit mit dem Planer gesprochen, der zurzeit in der Region viele Urnengräber gestalte. Er hatte sich aufgrund des Berichts zur vorherigen Sitzung in unserer Zeitung gemeldet. Helmut Reißler sprach sich dafür aus, dass eine Verbindung zwischen den bestehenden Urnengräbern an der Mauer entstehen solle. Roland Karl meinte, dass der Bereich zur Kapelle passen müsse. Die Gemeinde holt sich nun den Rat eines Landschaftsplaners und berät in einer der nächsten Sitzungen weiter.

Auf dem Stockschützen-Gelände auf dem Judenberg soll ein Anbau zum Unterstellen der Geräte entstehen. Ein eigenes WC ist bei den veranschlagten 30000 Euro Materialkosten ebenfalls eingeplant, bisher nutzen die Stockschützen das im Haus der Jäger mit. Zweiter Bürgermeister Walter Stallauer übernahm diesen Tagesordnungspunkt, nachdem Bürgermeister Anton Winkler als Vorsitzender des TSV Binswangen den Antrag der Abteilung unterschrieben hatte. Darin wiesen die Stockschützen darauf hin, dass die Stadt Wertingen 50 Prozent der Materialkosten, maximal 15000 Euro, als Zuschuss gewährt. Die Räte stimmten ihm zu, dass es angebracht sei, dass die Nachfolgeregelung 20 Jahre laufen sollte und die Binswanger künftig keine Miete mehr zahlen, da die Gemeinde Geld für den Platz ausgebe. Nachdem im Antrag keine Summe genannt wurde, verwies Zweiter Bürgermeister Stallauer auf die Regelung, die auch bei den elektronischen Ständen des Schützenvereins angewandt wurde: „25 Prozent aus der Gesamtmaßnahme sind 7500 Euro.“ So beschlossen die Räte einstimmig, dass Binswangen 25 Prozent der Materialkosten, maximal 7500 Euro zur Maßnahme beisteuert. Bei der Nutzung dürfe künftig keine Miete mehr verlangt werden.

Ein neuer Platz der Begegnung

Bezüglich des Bauhofs zeigte Bürgermeister Winkler einen Vorentwurf für die Halle, die auf dem Gelände der ehemaligen Binswanger Kläranlage entstehen soll. Neben einem großen Raum zum Unterstellen der Geräte finden sich darin auch die notwendigen Sozialräume, Duschen und WC sowie Platz für ein Büro. Ein Anbau für den Jugendraum und ein eigenes WC sind eingeplant. Der Vorentwurf wird im Bauausschuss noch durchgearbeitet, erklärte der Bürgermeister.

Außerdem stimmten die Räte einem Bauantrag auf Herstellung eines Kieslagerplatzes am „Rohrmahdteil“ zu. Auch eine isolierte Befreiung zur Errichtung einer Stützmauer an der Grundstücksgrenze in der Langenmantelstraße wurde erteilt, nachdem die Nachbarn sich einig sind.

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