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16.05.2015

Ein soziales Netzwerk formiert sich

Netzwerk-Treffen (von links): Hans Josef Berchtold, Anja Langenbucher-Kapfer, Susanne Rudhart, Josefine Kotter, Elisabeth Buchschuster, Joachim Keil und Robert Frank.
Bild: SGW

Barrierefreies Wertingen gefordert

Auf Einladung der Seniorengemeinschaft (SGW) trafen sich im Mehrgenerationenhaus des ASB die in Wertingen organisierten sozialen Einrichtungen und Dienste. Dabei kamen neben der SGW auch Vertreter des Arbeiter-SamariterBundes, der Arbeiter-Wohlfahrt, des Seniorenzentrums St. Klara, der Sozialdienste der Kreiskliniken Dillingen- Wertingen, der Lebenshilfe, der Kolpingfamilie, des Altenwerks sowie der Zeittauschbörse.

Ganzheitliches Angebot für die Senioren schaffen

Es wurden die typischen Betätigungsfelder abgestimmt, die jede Organisation als ihre Hauptaufgabe sieht. Durch das Vernetzen dieser Geschäftsfelder, so der Organisator der Veranstaltung, SGW-Vorsitzender Hans-Josef Berchtold, könne ein großartiges ganzheitliches Angebot für alle Senioren in Wertingen geboten werden. Die Bandbreite geht von der Betreuung von vitalen Senioren zu Hause über den ambulanten Pflegedienst bis hin zur stationären Vollversorgung im Seniorenheim. Entscheidend für den Erfolg dieser Idee ist die professionelle Vernetzung sowie eine regelmäßige Kommunikation der Organisationen untereinander.

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Ein weiteres Thema beschäftigte das neuformierte Soziale Netzwerk, nämlich der Wunsch nach einem barrierefreien Wertingen. Da heute bei einer integrierten Orts- und Entwicklungsplanung mehr denn je den Bedürfnissen einer älter wer-denden Bevölkerung Rechnung zu tragen ist, stehen neue Anforderungen für die Stadt Wertingen im Vordergrund: Straßen, Wege und Plätze sollten zu Gunsten von Senioren, Behinderten und Eltern mit Kindern barrierefrei gestaltet werden.

Dies beinhaltet auch die Zugäng-lichkeit zu allen kommunalen Einrichtungen (wie zum Beispiel Stadtverwaltung im Schloss), Dienstleistern (Arztpraxen und Apotheken) sowie Geschäften. Eine hindernisarme Umgebung käme allen Bürgern zugute – so argumentierten die Teilnehmer des Treffens. In diesem Zusammenhang sind Verkehrsübergänge (Ampeln und Zebrastreifen), eine gut erreichbare Nahversorgungsinfrastruktur, insbesondere für Güter des täglichen Bedarfs wie auch ein gutes medizinisch-therapeutisches Versorgungsangebot zu schaffen oder sicherzustellen.

Die Themen sollen nun auch mit der Stadtverwaltung diskutiert werden. Auch eine öffentliche Podiumsdiskussion sei dringend erforderlich, heißt es laut Pressemitteilung. (pm)

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