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02.07.2010

Ein zukunftsorientierter Impulsgeber

Buttenwiesen "Für mich ist das alles nichts Neues". Als Ingenieur, Städteplaner und Architekt ist Georg Kaltner, Bürgermeisterkandidat der FDP, schon viel in der Welt herumgekommen - zehn Jahre Los Angeles, San Francisco, New York, Finnland, Norwegen, aktuell Österreich - und was er da gelernt und gesehen hat, will er gerne auch in seiner Heimat umsetzen. Alternative Hausformen, regenerative Energien, soziale Netzwerke der Zukunft - das Denken über den eigenen Tellerrand hinaus hat den Lauterbacher geprägt und er wünscht sich, da auch seinen Mitbürgern etwas mitgeben zu können.

Zukunftsorientiert zu planen ist sein Herzenswunsch, Impulsgeber will er sein, Ziele anbieten, die umgesetzt werden können. "Eine Gemeinde muss sich selbst mit anderen Kommunen vergleichen, mit diesen zusammenarbeiten", glaubt er, dass für Buttenwiesen ein großräumigeres Denken notwendig wäre. So hat er bei der Trassenführung für die Umgehung nicht nur den eigenen Vorteil im Blick, sondern auch die richtige Anbindung an Wertingen und darüber hinaus.

Nicht nur in diesem Zusammenhang sieht er zahlreiche offene Baustellen in der Kommune: "Es macht mich kaputt, dass nichts fertig gemacht wird". Deshalb ist sein erstes Ziel auch, im Falle seiner Wahl, "die nächsten drei Jahre das fertig zu machen, was angefangen und liegen geblieben ist - vom Baugebiet Lindenfeld bis zu den Straßen". Dazu gehört, die Nordumgehung Lauterbach so schnell wie möglich umzusetzen und dann Gewerbe im Feldbachgebiet anzusiedeln. Die Flurneuordnung will er im ausgeglichenen Verhältnis von landwirtschaftlicher Intensivnutzung, Raum für die Natur des Donaurieds und Naherholungszonen. Auch im sozialen Bereich sieht Kaltner noch viele Defizite. Er denkt an einen "Altengarten", in dem hilfsbedürftige Senioren betreut werden und Angehörige entlastet werden können. Er denkt an eine von noch aktiven Senioren betriebene Begegnungsstätte im Rathausstüble, er denkt an Jugendbetreuung und Jugendförderung in den Vereinen. Und er stellt sich einen Elektrobus vor, der die Senioren aus den Ortsteilen zum Einkaufen, ins Rathaus oder in die Begegnungsstätte befördert.

Georg Kaltner ist auch einer, der ausspricht, was andere nicht sagen wollen: "Was sollen wir mit der alten Schlickerwirtschaft ? Weg damit. Es gibt neue Wohnformen, ein altes Haus bleibt ein altes Haus..." An Ideen reich, schätzt er seine politische Situation realistisch ein. Die Bundesregierung funktionierte derzeit nicht so, wie sich das der Wähler vorstellt, die FDP inbegriffen. Diese Stimmung übertrage sich auch auf die kommunale Ebene. Für den Bürgermeisterwahltag hofft der Lauterbacher aber, "dass da mehr der Mensch zählt". (hek)

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