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Nominierung

10.01.2020

Ein zweiter Bürgermeisterkandidat für Zusamaltheim

Felix Heßmann bewirbt sich für die Grünen Zusamaltheim um das Amt des Bürgermeisters.
Bild: Heidi Terpoorten

Die Grünen schicken Felix Heßmann ins Rennen. Auf Platz eins der Gemeinderatsliste steht eine Frau.

Der im Dezember gegründete Zusamaltheimer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen geht mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl und will damit „eine Richtungsentscheidung für Zusamaltheim“ erreichen. Felix Heßmann wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert und bewirbt sich damit neben Stephan Lutz aus dem Ortsteil Sontheim um die Nachfolge des Bürgermeisters Wolfgang Grob, der nicht mehr kandidiert.

"Eine Richtungsentscheidung für Zusamaltheim"

Heßmann stellte sich der Nominierungsversammlung vor: „Die Wahl am 15. März ist eine Richtungsentscheidung für Zusamaltheim, Sontheim, Marzelstetten und Gauried. Weitermachen wie bisher oder mit uns die Zukunft mit einem klaren Konzept zu gestalten. Mit unserem Antritt als Ortsverband haben alle Wahlberechtigten in Zusamaltheim erstmals seit 18 Jahren eine echte Wahl.“ Als Bürgermeister werde es eines seiner zentralen Anliegen sein, „die Bürgerinnen und Bürger besser in die Entscheidungen einzubeziehen und mitzunehmen“.

Führungskräfte in der Gemeinde sollen Vorbilder sein

Der studierte Politikwissenschaftler mit mehr als zehn Jahren Führungserfahrung als Marketingleiter ergänzt in der Pressemitteilung: „In Unternehmen sollen Führungskräfte Vorbilder sein. So sehe ich das auch in der Gemeinde: Die Ortsverwaltung sollte Vorbild in Sachen Transparenz, Digitalisierung, Umweltschutz und Nutzung regenerativer Energien sein. Darauf werden wir als Grüne hinarbeiten.“ Kommunikation sei in jeder Hinsicht eines der großen Themen vor Ort. Fast jeder nutzte heute das Internet oder soziale Medien, „da kann dann auch jeder erwarten, dass sich unsere Gemeinde dort zeitgemäß präsentiert. Ebenso sollte die Gemeinde Vereine und lokale Geschäfte, dabei beraten, sich digital gut darzustellen.“ Er fügt hinzu: „Nachholbedarf haben wir hier auch technisch: Die Breitbandversorgung ist für Gewerbetreibende und Privatleute absolut verbesserungswürdig. “

Ein zweiter Bürgermeisterkandidat für Zusamaltheim

Zusamaltheim soll ein Ort zum Wohlfühlen sein

Zur Ortsentwicklung sagte Heßmann: „Gerade bei dem, was alles in der Welt geschieht, sollte die Gemeinde Zusamaltheim ein Ort zum Wohlfühlen sein. Dafür benötigen wir mehr Plätze der persönlichen Begegnung von Jung und Alt, von Neu-Zusamaltheimern und Ortsansässigen. Das fängt mit einfachen Maßnahmen, wie Sitzbänken oder Mitfahrerbänken an. Für unsere Jugendlichen benötigen wir einen besseren Treffpunkt. Begegnung entsteht aber auch durch eine Förderung und optimalere Vernetzung des bereits ansässigen Gewerbes und gezielte Ansiedlung von neuem Kleingewerbe und Handwerkern.“

Judith Deppenwiese steht auf Platz eins der Liste

Die Aufstellungsversammlung leitete das Kreissprecher-Team Heidi Terpoorten (Binswangen) und Joachim Hien (Dillingen). Den ersten Platz der Liste für den Gemeinderat nimmt die 21-jährige Studentin Judith Deppenwiese ein. Der Sprecher des Ortsverbandes, Peter Frank, sagt dazu: „Unser Gemeinderat sollte die Interessen aller vertreten, eben auch die der Jüngeren. Das ist Ausdruck unseres Demokratieverständnisses und dafür stehen wir Grünen.“

Judith Deppenwiese engagiert sich seit ihrer Kindheit in Vereinen ihrer Heimatgemeinde; besonders am Herz liegt ihr der Musikverein.

Nach Bürgermeisterkandidat Heßmann auf Platz zwei folgen auf der Liste: Die Heilpraktikerin und Osteopathin Judith Heßmann-Koutecky, der Applikationsingenieur und Sprecher des Ortsverbandes Peter Frank auf Platz drei, und auf den folgenden Plätzen Gudrun Strobl (Angestellte) und André Deppenwiese (Schulleiter). (pm)

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