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31.07.2010

Eine Erlebnismeile entlang der Zusam

Landschaftsplaner Reinhard Baldauf und Harald Tiefenbacher, überreichten Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier und dem Stadtbaumeister Anton Fink zwei Wasserkrüge (von links).
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Landschaftsplaner Reinhard Baldauf und Harald Tiefenbacher, überreichten Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier und dem Stadtbaumeister Anton Fink zwei Wasserkrüge (von links).

Wertingen Bürgermeister Willy Lehmeier und die Stadtväter Wertingens bedankten sich mit einer Einweihungsfeier bei allen mitwirkenden Baufirmen, bei den Planern, Architekten und Ingenieuren für deren Engagement für die Zusaminsel, die mitten im Zentrum errichtet wurde.

Das Stadtoberhaupt sagte: "Klein Venedig, wie Wertingen dank seiner Flüsschen, Bachläufe und Kanäle liebevoll bezeichnet wird, hat nun seine Halbinsel."

Erinnerungen an den Süden

In der Tat erinnerte nicht nur das großartige Büfett und die Bewirtung des Griechen Leonidas Karakostas vom Restaurant "Limani" an südliche Gefilde, nein, auch Wasserrauschen, großzügige Steintreppen, Stege über der Zusam und in der Dunkelheit beleuchtete Wege samt plätschernder Wasserläufe trugen ihres zur südländischen Stimmung bei.

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Die Gäste, Besucher und auch ein paar Neugierige ließen sich trotz kühler Temperaturen nicht davon abhalten, sich diesem neuen Flair mitten in der Wertinger Innenstadt, hinzugeben. Lehmeier dankte für den Einsatz, "buchstäblich bis auf den letzten Drücker." Alle Beteiligten hätten in unzähligen Sitzungen, Gesprächen und Treffen zum guten Gelingen beigetragen.

Die verantwortlichen Planer Baldauf und Tiefenbacher äußerten sich, sie seien froh, dass das Wasser fließe, "…und zwar dort, wo es fließen soll!" Die beiden sagten außerdem, es sei ein Band mitten in Wertingens Innenstadt entstanden, man habe das Areal entlang der Zusam - vom Geschenkehäusle bis zur Zusaminsel - buchstäblich "in Wert gesetzt". Dem Bürgermeister und den Stadträten sei es zu verdanken, so Landschaftsplaner Baldauf, dass das Projekt, dessen Anfang bereits Jahrzehnte zurückliege, wieder aus der Schublade herausgeholt worden sei.

Dank Fördermittel habe die Stadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Bürgern eine Erlebnismeile geschenkt.

Harald Tiefenbacher, dessen Planungsbüro unter anderem für den Bau der öffentlichen Toiletten am Stadtmühlparkplatz verantwortlich zeichnete, fügte hinzu: "Im Vergleich zu anderen Kommunen ist hier ein gutes Projekt umgesetzt worden."

Wertingens Geistlichkeit, Stadtpfarrer Ludwig Michale und der evangelische Pfarrer Johannes Schuster nahmen die Weihe des neuen Areals vor. Ludwig Michale, der demnächst Wertingen verlassen wird, erheiterte am Schluss der Zeremonie die Zuhörer, indem er scherzhaft sagte: "Ich stelle fest, die Zusam und ich haben etwas gemeinsam - wir ziehen dahin…". Mit einem anschließenden Rundgang, der - wie auch bei der Feier zuvor - musikalisch von dem Blechbläserensemble der Stadtkapelle Wertingens unter der Leitung von Tobias Schmid untermalt wurde, endete der offizielle Teil der Einweihungsfeier der Stadt Wertingen.

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