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02.07.2010

Eingeschlagene Wege weitergehen

Buttenwiesen Gleichgültig wie das Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag ausfallen wird, Norbert Beutmüller wird am Abend des 4. Juli auf jeden Fall feiern. Natürlich hofft der amtierende Rathauschef, der erneut für die Freien Wähler antritt, dass er in einer zweiten Amtsperiode das fortsetzen kann, was er mit seiner Arbeit im Herbst 2004 in Buttenwiesen begonnen hat. "Es gibt noch einiges zu tun", blickt der gelernte Diplom-Verwaltungswirt voraus.

Beutmüller möchte die begonnenen Wege mit den Bürgerinnen und Bürger gemeinsam weiter beschreiten. "Um unsere Gemeinde in eine erfolgreiche Zukunft zu führen", so der 53-Jährige. Des Öfteren hat er sich in den zurückliegenden Wochen im intensiv geführten Wahlkampf aufgeregt. Vor allem dann, wenn es um die heimische Wirtschaft ging. Wie diese zum Teil schlecht geredet worden sei, das habe nach Beutmüllers Ansicht wenig mit der Realität zu tun. Buttenwiesen sei nach wie vor die wirtschaftsstärkste Kommune im Dillinger Landkreis.

Mit Nachdruck verweist Beutmüller auf die Leistungsbilanz der Gemeinde, die er zwischen 2004 und 2010 in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat vorlegen kann. So konnten in diesem Zeitraum insgesamt vier Millionen Euro Schulden abgebaut und gleichzeitig 15 Millionen Euro in Investitionen gesteckt werden. "Ohne das unsere finanzielle Handlungsfähigkeit darunter gelitten hat", betont der Bürgermeister. Was die Investitionen anbelangt, nennt Beutmüller unter anderem die Unterstützung bei den Betriebserweiterungen der Firmen Bausch und Romakowski, die Schaffung wichtiger Strukturmaßnahmen für künftige Erweiterung der Firma Müller und der Ärztepraxis.

Geschlafen habe die Kommune auch nicht, wenn es um den Ausbau von Straßen und Radwegen ging. Beutmüller nennt den neuen Radweg nach Mertingen sowie die gelungene Sanierung der Ortsdurchfahrt Unterthürheim. Auch die innerörtliche Sicherheit für Radler und Fußgänger wurde durch Querungshilfen erhöht. Mit Stolz verweist Beutmüller auf die kommunale Vorreiterrolle Buttenwiesens bei den regenerativen Energien. Allein im Jahr 2008 blieben 2,6 Millionen Euro an Wertschöpfung in der Gemeinde und flossen nicht an Stromproduzenten.

Der Blick zurück sei das eine, vorausschauend zu handeln und Entscheidungen zu treffen, die Buttenwiesen weiter voranbringen, das andere. Wenn man sich mit Beutmüller unterhält, merkt man schnell, dass er noch viele Ideen in die Tat umsetzen möchte. Als Schirmherr für das bevorstehende 90-jährige Gründungsfest des TSV Unterthürheim im Juli freut sich der sportbegeisterte Kommunalpolitiker besonders. Aber auch auf ein gemütliches Beisammensein mit seinen Bekannten und Freunden am Abend nach der Wahl. Denn da soll in seinen bevorstehenden 54. Geburtstag am kommenden Montag hineingefeiert werden. Mit einem guten Wahlergebnis im Rücken... (her)

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