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Bliensbach

29.07.2014

Einmalig in Deutschland

Förderer, Gönner und Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Bildung fanden sich im Schullandheim in Bliensbach ein, um dort das deutschlandweit erste Faserverbundlabor für Schüler offiziell einzuweihen. Die Schülerinnen von der Realschule Wemding (vorne) hatten bereits das Vergnügen, mit dem hochwertigen Material zu arbeiten.
Bild: Ulrike Hauke

Ein Faserverbundlabor im Bliensbacher Schullandheim

Von Ulrike Hauke

Bliensbach „Das Schullandheim Bliensbach hebt mit der Einrichtung des Faserverbundlabors die Messlatte für die Weiterbildung auf ein hohes Niveau“, sagte Ministerialrat Rüdiger Wieber vom Bayerischen Kultusministerium anlässlich der offiziellen Einweihungsfeier des neuen Labors. „Damit nimmt Bliensbach einen hohen Stellenwert ein“, äußerte sich Alexander Gundling vom Unternehmerverband Carbon Composites e.V. Beide waren unter den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildung.

Wie berichtet, ist derzeit das Arbeiten mit dem Faserverbundstoff Carbon in einem Schülerlabor in Deutschland einmalig. Dass das Labor ausgerechnet in Bliensbach eingebaut werden konnte, ist zum einen der Beharrlichkeit von Marietta Menner von der Uni Augsburg und zum anderen der Initiative von Hubert Götz, dem Geschäftsführer des Trägervereins Schullandheim Bliensbach zu verdanken. Das Dorf steht in etwa in der Mitte von München, Augsburg und Ingolstadt, kurz MAI genannt. Daraus resultiert das Projekt MAI-Bildung, welches projektorientiertes Arbeiten in Schülerlabors ermöglichen will. An diesem Projekt beteiligt ist wiederum der Unternehmer- und Wissenschaftsverbund Carbon Composites e.V.

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Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier sagte während der Feierstunde im Einvernehmen mit dem stellvertretenden Landrat Alfred Schneid: „Das ist eine großartige Sache für Wertingen und die Region, die Forschung hierher aufs Land zu bringen, das ist für unsere Schulstadt ein weiterer wichtiger Mosaikstein.“

Mehr darüber in der WZ vom Mittwoch, 31. Juli.

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