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Emersacker

11.08.2017

Endspurt für den Kindergarten in Emersacker

So soll der Anbau an den Kindergarten Emersacker aussehen. Der Architektenentwurf zeigt die Ansicht von Süden.
Bild: Niebler+Thormann Architekten

Der Architekt stellt die Pläne vor. Der Neubau soll sich optisch vom historischen Klostergebäude abheben.

Architekt Kurt Niebler informierte den Gemeinderat Emersacker über den aktuellen Stand der Bauarbeiten in der Kinderkrippe. So sei es während des laufenden Betriebs schwierig für die Handwerker gewesen, ihre Arbeiten auszuführen, damit Schulkinder bzw. schlafende Krippenkinder nicht gestört würden. Mit dem Trockenbau hänge man hinterher. Sorge bereiteten dem Architekten auch die Metalltüren, für die er bisher nicht einmal eine Lieferbestätigung, geschweige denn einen Termin habe.

Fassade soll sich abheben

Niebler stellte außerdem die Eingabeplanung für den Neubau des Kindergartens vor. Einhellige Meinung des Gemeinderates war, dass der Technikraum mit zwölf Quadratmetern nicht ausreichend sei und noch vergrößert werden müsse. Dazu soll geprüft werden, ob gegebenenfalls auch der Keller des Klosters ertüchtigt werden kann, der derzeit brandschutztechnisch nicht geeignet ist.

Die Fassade des Neubaus soll sich deutlich vom historischen Klostergebäude abheben, aber nicht zu ausdrucksstark sein. Offene Fragen sind noch die Art der Heizung, Lüftung und gegebenenfalls Kühlung, die Größe des Aufzugs und ob eine Eiche, die dann direkt vorm Gebäude stehen würde, erhalten bleiben kann. Auf Grundlage des Entwurfs soll nun der Bauantrag bis zum 21. August fertiggestellt und dann unverzüglich eingereicht werden. Ungeklärt ist auch weiterhin, ob der Neubau in Massivbau- oder Holzbauweise errichtet werden soll.

  • Kapelle
  • ILE Die Gemeinde nimmt für weitere vier Jahre am Förderprogramm Integrierte Ländliche Entwicklung, kurz ILE, teil.
  • Straßenschäden Unklar ist das weitere Vorgehen an der Verlängerung des Finkenwegs, der nicht asphaltiert ist. Nach Meinung von Gemeinderat Artur Wurm wäre es am besten, wenn man die Straße ordentlich befestigen würde, da Starkregenereignisse und damit Ausspülungen des geschotterten Weges immer häufiger würden.
Der Gemeinderat beschäftigte sich mit dem Bauantrag der Denzel-Stiftung für den Bau einer Kapelle. Der Eingabeplan entsprach dem Vorentwurf, mit dem das Gremium sich bereits beschäftigt hatte. Gemeinderat Karl-Heinz Mengele erkundigte sich nach dem Unterhalt. Bürgermeister Michael Müller erklärte, hierzu sei der Bauherr verpflichtet. Mit 7:0 stimmte der Gemeinderat dem Antrag zu.
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