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31.08.2019

Erfrischende Tour rund um Buttenwiesen

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6 Bilder
Tierische Weggefährten gibt es nicht nur in Oberthürheim zu beobachten.

Bei unserer Runde durch das Zusamtal gibt es mehrere Möglichkeiten, sich abzukühlen. Auch sonst können Radler einiges am Wegesrand beobachten

Warum Oberthürheim im Gegensatz zu Unterthürheim so heißt, wird einem recht schnell klar. Um von der unteren zur oberen Ortschaft zu gelangen, geht es einen Berg hinauf. Nicht steil, aber lang gezogen. Wer den Anstieg hinter sich hat, ist warmgefahren für die Tour, die den Radfahrer das Zusamtal rund um Buttenwiesen erkunden lässt. Knapp 30 Kilometer ist die Rundstrecke lang, die von Unterthürheim über Pfaffenhofen, Lauterbach und Wortelstetten führt.

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Startpunkt der Radtour ist in Frauenstetten. Alternativ kann man schon von Wertingen aus loslegen und die wenigen Kilometer nach Frauenstetten zusätzlich auf zwei Rädern hinter sich bringen. Zum Start am Ortseingang von Frauenstetten kreuzt man die Zusam – den Anblick des Flusses kann man erst einige Zeit später wieder genießen. Zunächst geht es in Richtung Westen. Wer Unter- und Oberthürheim sowie zahlreiche Obstbäume am Wegesrand passiert hat, fährt weiter durch ein Waldstück. Direkt dahinter biegt man, bevor es in Richtung Donau geht, rechts ab, und radelt zwischen Waldrand und Feldern in Richtung Norden. Hier kann man links und rechts den Landwirten bei ihrer Arbeit zuschauen. Auch Infotafeln halten in diesem Bereich – sowie, im weiteren Verlauf der Tour auch – viele Infos über das Donautal und Buttenwiesen bereit.

Es geht weiter am Waldrand entlang. Ebersberg, Türlesberg und Dirlisberg lässt man rechts an sich vorbeiziehen. Dann steuert man auf Pfaffenhofen zu. Noch liegt erst ein Viertel der Tour hinter einem. Wer jetzt schon Lust auf eine gemütliche Einkehr hat, kann dort den Biergarten „Lagoi“ ansteuern – gerade bei schönem Wetter ein beliebtes Ziel von Radlern.

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Kurz vor der katholischen Pfarrkirche St. Martin biegt man links ein und verlässt Pfaffenhofen. Dem Fahrradweg neben der Straße folgt man etwa zwei Kilometer, dann geht es in eine kleinere Straße nach rechts. Auf dieser fährt man, bis es rechts nach Lauterbach weggeht. Jetzt kommt ein geschotterter Weg, das heißt: Gut am Lenker festhalten. Sehr bald kommt ein idyllischer Weiher, der zu einer kurzen Pause einlädt. Wer will, bekommt außerdem Informationen auf einem Schild des ansässigen Fischereivereins. Weiter geht es auf dem Schotterweg, den in dieser Jahreszeit hohe Maispflanzen säumen, bis zur Zusam, die man kurz vor Lauterbach wieder überfährt. In Lauterbach selbst fährt man am Dorfladen vorbei bis zur Hauptstraße. Bei schönem Wetter bietet sich ein Abstecher ins Freibad an, das bei schönem Wetter täglich von 13 bis 20 Uhr geöffnet hat. Dafür biegt man in die Badstraße ein und fährt einen kleinen Anstieg zum Bad hinauf.

Für die Tour geht es weiter nach Osten an der Hauptstraße, die man nach wenigen hundert Metern verlässt, um dem ausgewiesenen Fahrradweg zu folgen. Durch das Neubaugebiet verlässt man Lauterbach und fährt geradeaus an einem Waldstück vorbei, bis die Abzweigung nach Illemad kommt. Dort können sich verschwitzte Radler – sofern sie nicht schon im Freibad waren – an einer Naturkneippanlage abkühlen. Sowohl für die Beine als auch für die Arme gibt es ein Becken – eine Anleitung zur richtigen Benutzung ist inklusive.

Erfrischt geht es zurück aufs Rad, in Richtung des Weilers Illemad. Wer möchte, kann sich dort die Kapelle St. Marien anschauen. Ansonsten geht es am Ortseingang nach links, auf der Straße weiter bis kurz nach der Beutmühle und dann rechts. Vorbei am Maierhof startet das letzte Drittel der Tour. Es wird etwas hügeliger.

Am Wegesrand ziehen einige Weiden und landwirtschaftliche Anwesen vorbei. Wer Kinder dabei hat, kann anhalten, um Tiere zu beobachten. Hinter Neuweiler – mitsamt der Kapelle St. Marien – geht es nach einer Linkskurve geradewegs auf Wortelstetten zu. Wer die Kilometer langsam in den Beinen spürt, kann vorübergehend entspannen – Wortelstetten begrüßt einen mit Gefälle. Unten an der Hauptstraße angekommen, biegt man nach rechts ab und kommt zur katholischen Pfarrkirche St. Georg. Der Radweg führt kurz darauf von der Hauptstraße weg, vorbei am Gelände des SV Wortelstetten. Zurück an der Hauptstraße durchquert man Hinterried.

Die Tour neigt sich nun dem Ende zu. Wer nicht nur um Buttenwiesen herumfahren, sondern den Ort mit seinen diversen Sehenswürdigkeiten auch besichtigen möchte, kann nach rechts in Richtung Buttenwiesen abbiegen. Ansonsten geht es nach links zurück zum Ausgangspunkt in Frauenstetten.

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