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Gemeinderat

29.01.2015

Ersatz für Grünsammelstelle gefunden

Privater Betreiber will Sammelbetrieb in der Gemeinde Zusamaltheim erhalten. Flüchtlinge wollen sich vorstellen

Zum Jahresende 2014 hat der Abfallzweckverband (AZV) die Grünsammelstelle in Sontheim aufgegeben. Grund war, wie berichtet, die zu geringe Menge an Sammelgut, was es aus Sicht des AZV unrentabel macht.

Sammelstelle wird an einem Samstag pro Monat geöffnet

Bereits im Dezember hatte Zusamaltheims Bürgermeister Wolfgang Grob angekündigt, man wolle nach Lösungen suchen. Die ist nun gefunden, wie Grob in der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete. „Wir werden es an Tobias Böhm übergeben“, sagte er, „dieser hat sich bereit erklärt, die Sammelstelle nach den bisherigen Anforderungen weiter zu betreiben.“

Das bedeutet im Klartext, dass wie bisher an einem Samstag im Monat von 11 bis 12 Uhr Sammelgut (hackschnitzelfähige Gartenabfälle wie beispielsweise verasteter Baumschnitt) am bisherigen Platz angeliefert werden kann. Weitere Details gibt die Gemeinde im nächsten Zusamecho bekannt. „Das soll wie bisher kostenlos sein“, so Grob, „wir wollen einfach, dass vor Ort der Service wieder angeboten wird.“ Die Gemeinderäte stimmten dem Beschlussvorschlag zu, der die Verpachtung des Grünsammelplatzes an Tobias Böhm vorsieht, mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

Im März gibt es einen Infoabend zum Thema Asylbewerber

Auch das Thema Asylbewerber beschäftigte den Gemeinderat. Am 10. März findet im Foyer der Mehrzweckhalle ein Informationsabend statt, wo sich die Bewohner vorstellen können und neue Kontakte der Zusamaltheimer zu Bewohnern, Ansprechpartnern im Haus und im Unterstützerkreis geknüpft werden können. Grob berichtete den Räten von der Spende, die von der Montessorischule an die Asylbewerber geht. „Einer von den Männern ist übrigens derzeit für 20 Stunden in der Woche bei der Gemeinde angestellt“, so Bürgermeister Grob weiter.

Die Anfrage einer potenziellen Käuferin des „Riedhof“ wurde positiv beschieden. Konkret geht es um eine angedachte Nutzungsänderung, die das Nebengebäude als landwirtschaftlichen Betrieb (mit der Haltung von derzeit fünf Islandponys und weiteren Nutztieren) betrifft.

Ferner soll ein Zaun erstellt werden. Die Gemeinderäte sahen keinen Grund zu Ablehnung und stimmten der Bauvoranfrage zu. (wela)

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