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Wertingen

16.02.2020

Es geht weiter beim Wertinger Frauenbund

Mit ihrem Fehlkauf im Internet, Stier Hugo, und einer eigenen Besamungsstation macht sich Hermine Wengner in Wertingen selbstständig.
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Mit ihrem Fehlkauf im Internet, Stier Hugo, und einer eigenen Besamungsstation macht sich Hermine Wengner in Wertingen selbstständig.
Bild: Brigitte Bunk

Plus Am Ende des bunten Faschingsnachmittags stellen die Vorstandsfrauen ihre Nachfolgerinnen vor – ein junges Team. Doch erst einmal bereiteten sie rund 80 Gästen einige vergnügliche Stunden.

In lustigen Versen verpackt präsentieren die Vorstandsfrauen des Wertinger Frauenbunds die gute Neuigkeit. „Die frohe Botschaft lautet heut’, es geht weiter, liebe Leut’!“ Doch im vollen Pfarrheimsaal äußern sie am Samstagnachmittag auch eine Bitt’, „macht’s weiter beim Frauenbund mit.“ Denn ihnen ist klar: „Sicher wird es anders sein.“

Team für Neuwahlen in Wertingen steht

Die Veranstaltung, zu welcher der Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbunds Ende November rund 1400 Frauen aus Wertingen und den Ortsteilen in den Festsaal des Wertinger Schlosses eine Einladung geschickt hatte, war erfolgreich. Patrizia Hegenbart, Claudia Hein, Rosa Göpfrich, Sibylle Fay-Nagel, Stefanie Preussner und Sabrina Schmolke können sich vorstellen, den Verein weiterzuführen und bei den Neuwahlen während der Mitgliederversammlung am 21. März als neues Vorstandsteam anzutreten.

Schon am Samstagnachmittag sind sie den faschingsbegeisterten Frauen angenehm aufgefallen, nicht nur, weil sie zum Beispiel an der Kuchentheke die ersten Aufgaben übernommen haben. Auch die zwei kleinen Faschingsprinzessinnen Aurelia und Sophia waren mit ihren Mamas gekommen. Der Wertinger Frauenbund verjüngt sich. Luise Hungbaur, Rosmarie Demharter, Ingrid Wieland, Waldtraud Kraus und Renate März spielten und sangen somit im schwarz-rot gepunkteten Outfit befreit auf und brachten mit ihren Mitspielerinnen die Gäste mit den vielen tollen Einlagen zum Lachen.

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Spezielles Rezept vom Arzt

So erklärte Ingrid Wieland, was eigentlich eine Frauenbund-Frau ausmacht, die voll im Verein aufgeht: „Der Mann kann sich entfalta, dahoim schalta und walta.“ Ein spezielles Rezept vom Arzt bekam im nächsten Stück ein von seiner Frau terrorisierter Mann. Hier brachten Hermine Wengner, Christa Heinrich und Renate März die Tragik einer seltsamen Ehe ans Licht. Dass bei Luise Hungbaur die Stimme versagte, als sie als der „liebe Augustin“ vor Gericht stand, war nicht weiter schlimm.

Rosi Demharter als Richter verzweifelte zwar fast, weil sie immer ein Lied zur Antwort bekam. Auch als Augustin erklären sollte, wie die Anklägerin reagierte, als er ihr das zur Last gelegte angetan hatte: „Bubi, Bubi, noch einmal …“, klang es durch den Pfarrsaal.

Schwere Vorwürfe am nächsten Morgen

Bei der Moritat erzählten Luise Hungbaur und Christa Heinrich danach gemeinsam, was Letzterer passiert war. Als ihr Sohn nachts unverhofft zu Besuch gekommen war, dachte sie, es sei ein Betrüger, und sagte: „Nein, ich habe keinen Sohn.“ Was ihr am Morgen danach schwere Vorwürfe einbrachte, deshalb warnte sie die Frauen im Saal auch vor einem solch voreiligen Handeln.

Dass der Michl den Namenstag seiner Frau Seffe vergessen hat und sich lieber von ihr bedienen lässt, das spielten Christa Heinrich und Gisela Golling überzeugend vor. Ein Geschenk brauchte der Göttergatte natürlich nicht: „Du hasch doch mi!“ Die neuen Technologien andersrum präsentierte Elisabeth Buchschuster als Oma, Renate März spielte die Anna. Die hatte ein Buch vor sich liegen, mit dem sie gar nichts anfangen konnte, weil es auf all ihr Tippen und Wischen nicht reagierte.

Selbständig machen mit Wertinger Besamungsstation

Erstaunt ließ sie sich von der Oma erklären, dass man es öffnen, die Seiten umblättern und lesen könne, ohne dass man am Ende etwas abspeichern müsse. Im Internetkurs hatte die Rednerin an der Bütt, Hermine Wengner, einiges gelernt, deshalb bestellte sie auch gleich ein Kuscheltier für ihr Enkelkind. Dass sie sich am Ende mit ihrem Stier Hugo als Wertinger Besamungsstation selbstständig machen wollte, nahmen ihr die Zuschauer fast ab.

Und schließlich kam das Abschiedslied der Vorstandsfrauen, das mit viel Applaus den Neuanfang einläutete.

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