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Es wird ein spannender Jahresabschluss in Wertingen

Es wird ein spannender Jahresabschluss in Wertingen
Kommentar Von Benjamin Reif
23.11.2018

Wertingen will ins Car-Sharing einsteigen. Der entscheidende Schritt folgt in der letzten Sitzung des Jahres.

Die Initiative zum Carsharing ist erfreulich. Hier scheint es keine Berührungsängste zu geben, die Bereitschaft für eine Einführung erscheint groß. Gerade im Hinblick auf die äußerst zaghafte Reaktion vieler Räte auf andere Umweltthemen, wie etwa die Erleichterung für die Ansiedelung für Windkraft. Klar kann man das eine nicht ganz mit dem anderen vergleichen, aber dennoch tut es gut, hier viel Aufgeschlossenheit vonseiten der Räte zu sehen.

Es gelten ganz andere Voraussetzungen

Dass die Bürger der Zusamstadt das Angebot genauso freudig aufgreifen wie die Leute in Augsburg, ist nämlich keinesfalls gesagt. Hier gelten ganz andere Voraussetzungen. Vonseiten des SWA-Sprechers hieß es, dass das System in Ergänzung mit dem ÖPNV besteht. Ein solches Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es allerdings in Wertingen nicht, die Ortsteile liegen jedoch ebenfalls weit auseinander. Das ergibt die paradoxe Situation, dass die Stadt gleich entweder groß ins Carsharing investieren sollte oder der Effekt wahrscheinlich sehr überschaubar bleibt. Ob drei Fahrzeuge ein Argument sein werden, auf das eigene Auto zu verzichten? Der Schritt ist aber richtig, und bei der Bewertung des Experiments sollten die Verantwortlichen nicht zu vorschnell urteilen.

Was passiert bei der Verabschiedung des Haushalts?

Was nach der Sitzung des Wertinger Stadtrates bleibt, ist vor allem Spannung auf die letzte des Jahres im Dezember. Denn in dieser werden die Räte wohl den Haushalt verabschieden. Dieser wird auch Kostenpunkte beinhalten, die in dieser Sitzung behandelt wurden. So dürfte der Bau des neuen Kindergartens trotz Förderung durch den Freistaat das Budget schon im kommenden Jahr belasten, obwohl die Bauarbeiten 2019 wohl noch nicht beginnen werden.

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