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30.07.2010

Feierliche Eröffnung von "le girafeau"

Bürgermeister Willy Lehmeier, MdL Georg Winter und Regionaldekan Gottfried Fellner öffnen die Schleife...
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Bürgermeister Willy Lehmeier, MdL Georg Winter und Regionaldekan Gottfried Fellner öffnen die Schleife...

Wertingen Ruth Nittbaur eröffnete in Wertingen eine heilpädagogische Praxis. In ihrer Einrichtung möchte sich die diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin sowie staatlich examinierte Heilpädagogin um Kinder und Jugendliche mit geistigen, seelischen oder Lernbehinderungen kümmern. Zur offiziellen Einweihung von "le girafeau", so der Name der Praxis, lud die 50-Jährige zu einem kleinen Festakt ein.

Unter den Gästen war auch Bürgermeister Willy Lehmeier, der sich vonseiten der Stadt bedankte: "Eine heilpädagogische Praxis in Wertingen ist wichtig geworden. Ruth Nittbaur füllt diese Lücke nun aus", freut sich das Stadtoberhaupt. Anschließend wurde das von Manfred Nittbaur entworfene Logo enthüllt. Es zeigt die namensgebende Giraffe, die - in Anlehnung auf die zum Klientel gehörenden Legastheniker - Buchstaben als Flecken trägt. Des Weiteren steht die Giraffe für sehr viele heilpädagogische Haltungen, wie die besondere Übersicht, weswegen die Wahl des Logos auf das Tier mit dem langen Hals fiel.

Weiterhin ging Ruth Nittbaur auf das Wirken und die Ziele der Heilpädagogik ein. Ein ganz wichtiger Punkt dabei sei, nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende zu arbeiten. Ziele ihrer Arbeit sind unter anderem, personelle und soziale Integration ihrer Klienten, der Aufbau von Lernstrukturen oder das Trainieren von Handlungskompetenzen. Auch über ihre künftige Arbeitsweise informierte Nittbaur ihre Besucher. Dazwischen sorgte der Zauberer und Zirkuspädagoge Tobias "ToBi" Schwaiger-Frauenknecht mit seinen Tricks für Auflockerung und brachte so den Besuchern auch ein wenig den spielerischen Grundgedanken der Heilpädagogik näher.

Regionaldekan Gottfried Fellner nahm anschließend die kirchliche Segnung der Praxis, die sich im Wohnhaus der Familie Nittbaur befindet, vor. Auch die Einrichtung und Gestaltung des Raumes sind dabei wohl gewählt. "Die Kinder sollten nicht an die oft mit negativen Erfahrungen besetzte Schule denken."

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Meerbild soll Fantasie anregen

In einem hellen und weitgehend reizarmen Raum möchte die Heilpädagogin arbeiten. Selbst die von ihrem Ehemann angefertigten Kunstwerke oder die Einordnung des Regals gehören zum Gesamtkonzept. So soll etwa ein großes Meerbild die Fantasie anregen. Im Anschluss tauschten sich die etwa 20 geladenen Gäste noch bei einem Buffet und einem Gläschen Sekt aus. (phwi)

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