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Höchstädt

29.07.2015

Fernweh als künstlerischer Impuls

Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz eröffnete in der Schlosskapelle eine Ausstellung mit Arbeiten Susanne Hummels. Das Foto zeigt ihn zusammen mit der Hobbykünstlerin vor dem Bild „Meeresrauschen“.
Bild: Pawlu

Eröffnung Ausstellung mit Arbeiten Susanne Hummels in der Schlosskapelle Höchstädt

Von Erich Pawlu

„Folge Deinem Herzen und die Momente des Glücks stehen wie von selbst vor Deiner Tür.“ Mit diesem Bekenntnis zu einer Lebensführung, die auf eigene Kraft und auf ein gütiges Schicksal vertraut, eröffnete Susanne Hummel in der Höchstädter Schlosskapelle eine Ausstellung mit eigenen Gemälden und Fotos. „Fernweh – Momente des Glücks“ lautet der Titel der Werkschau. Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz begrüßte zur Vernissage eine große Zahl von Kunstfreunden. Sein Dank für die perfekte Organisation der Ausstellung galt dem Kulturforum, insbesondere dem Engagement von Claudia Kohout und Schlosskastellan Anton Wiedemann.

Juliet Eberle und Niklas Neidlinger, beide Mitglieder der Offinger Big Band „Jazz Spätzla“, bereicherten den Ablauf der Vernissage mit liedhaften Ausdrucksformen des Fernwehs. Ihr Gesang zur Gitarrenbegleitung unterstrich mit Rod Stewarts „I am sailing“, mit Christina Stürmers „Millionen Lichter“, mit dem STS-Hit „Irgendwann bleib i dann dort“ und mit Britney Spears „Lucky“ die Intention Susanne Hummels, im Betrachter ihrer Bilder „ein bisschen Fernweh“ aufblühen zu lassen.

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Die Mehrzahl der 25 Exponate dokumentiert Augenblicke des Glücks, die Susanne Hummel auf weiten Reisen erlebt hat. Die Begegnung mit Menschen und Landschaften in Asien, aber auch die Beschäftigung mit den bildnerischen Möglichkeiten der Abstraktion haben entscheidenden Einfluss auf die Arbeiten ausgeübt. Die 35-jährige Lauingerin, die in einem Ulmer Unternehmen als Assistentin der Geschäftsleitung tätig ist, hat am Lehrgang einer thailändischen Malschule teilgenommen und dabei in Kooperation mit einem einheimischen Maler ein eindrucksvolles Straßenszenen-Ölbild im impressionistischen Stil geschaffen.

Stark abstrahiert sind hingegen die meisten anderen Exponate, die häufig Acrylfarben mit Strukturpaste kombinieren. Die Realität der Brandung erscheint im Bild „Meeresrauschen“ exemplarisch als fantastische Impression, und das Werk „Gedanken verloren“ steigert mit der Wellenbewegung in Rot und mit aufgesetzten Segelschiffsymbolen eine Beobachtung zur traumhaften Verklärung.

In ihrer Einführung erklärte Susanne Hummel, an die Zuhörer gewandt: „Ich möchte Sie mitnehmen auf eine kleine Reise, Sie entführen zu Träumen, um abzutauchen fern von dieser Welt.“

Die Werkschau „Fernweh – Momente des Glücks“ ist in der Schlosskapelle Höchstädt bis zum 18. September 2015 jeweils von 9-18 Uhr (außer montags) geöffnet.

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