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28.05.2019

Feuerwehr-Azubis meistern Prüfung

Feuerwehr ist nicht nur Dienst an der Gemeinschaft – es ist auch Gemeinschaftsarbeit. Nicht umsonst ist die kleinste taktische Einheit in der Feuerwehr ein Trupp, also auch zwei Personen.
Bild: Daniel Fiebig

Zweijährige Ausbildung endet für Floriansjünger aus Buttenwiesen und Wertinger Stadtteilen erfolgreich

Zwei Jahre Ausbildung für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr? Natürlich mussten die „Lehrlinge“ nicht an fünf Tagen in der Woche zum Dienst antreten. Aber doch zeigt dieser Zeitraum, wie umfassend das Konzept der „Modularen Truppausbildung“ ist, um den stetig steigenden Anforderungen an die Feuerwehrdienstleistenden gerecht zu werden. 30 „Feuerwehr-Azubis“ aus Buttenwiesen, Frauenstetten, Hirschbach, Hohenreichen, Lauterbach, Thürheim, Rieblingen und Wortelstetten haben jetzt die Ausbildung erfolgreich geschafft.

Rückblick: Im Frühjahr 2017 wurden die ersten Ausbildungseinheiten des Basismoduls einmal im Bereich Buttenwiesen und einmal im Bereich der „Wertinger Stadtteile“ absolviert, die mit einer Zwischenprüfung in Hirschbach und in Buttenwiesen endete. Darauf folgte die rund zweijährige Zeit der Wissens- und Praxisvermittlung in den „eigenen“ Feuerwehren. Nun trafen sich aber wieder alle Teilnehmer zum zentralen Lehrgangsabschluss in Buttenwiesen – und sie bestanden ihn alle. Die angehenden Feuerwehrleute hatten zuerst eine schriftliche Prüfung abzulegen. Im Anschluss mussten an sechs Trupp- und drei Gruppenstationen unterschiedliche praktische Aufgabenstellungen gemeistert werden. Die jeweiligen Teilnehmer wurden ausgelost. Die Aufgaben waren mit viel Liebe zum Detail unter der Leitung von Kreisbrandmeister Max Müller, Dominik Linder (Erster Kommandant Feuerwehr Buttenwiesen) und Christian Thoma (Erster Kommandant Feuerwehr Rieblingen) zusammengestellt worden. Die Gruppen hatten entweder einen Verkehrsunfall, einen Pkw-Brand und einen Gebäude-Brand abzuarbeiten. Die Trupp-Aufgaben waren die Themen Leitern, Auffinden einer bewusstlosen Person, Gefahrstoffe, Vornahme eines Strahlrohrs, Verkehrsabsicherung und das Sichern eines Fahrzeuges. Mit der bestandenen Prüfung haben die „neuen“ Feuerwehrleute nun die Qualifikation des Truppführers/der Truppführerin sowie Sprechfunker/Sprechfunkerin. Außerdem sind sie nun zum Besuch von weiteren Ausbildungen auf den staatlichen Feuerwehrschulen berechtigt.

Der Personaleinsatz am Prüfungssamstag war enorm: Neben den 30 zu prüfenden „Feuerwehr-Azubis“ gab es fast ebenso viele Prüfer, um eine ordentliche Beurteilung vornehmen zu können. Dementsprechend groß war die Mannschaft (inklusive zahlreicher Frauen), der Kreisbrandinspektor Uwe Neidlinger und die Bürgermeister von Buttenwiesen und Wertingen, Hans Kaltner und Willy Lehmeier, am Ende gegenüberstanden. Einstimmiger Tenor aller drei Redner: Das Engagement in der Freiwilliger Feuerwehr hat einen gesellschaftlichen Stellenwert und wird von den offiziellen Stellen auch so betrachtet und nach Möglichkeit gefördert. (pm)

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