1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Frauen machen sich gemeinsam auf den Weg in eine erfolgreiche Zukunft

Wertingen/Donawörth

14.05.2018

Frauen machen sich gemeinsam auf den Weg in eine erfolgreiche Zukunft

Frauen in Führungspositionen sehen sich manchmal mit anderen Problemen konfrontiert als Männer. Die Wertingerin Elisabeth Schmid will deshalb Frauen in der Region stärker vernetzen und einen Austausch vorantreiben.

Die Beraterin Elisabeth Schmid aus Wertingen organisiert ein „Netzwerktreffen“, bei dem sich Frauen über das richtige Führen von Unternehmen austauschen.

Wandern und zugleich Wissen tanken, das ist das Ziel eines etwas anderen Netzwerktreffens für Frauen mit dem Titel „Mein Weg als Führungsfrau“. Konzipiert wurde es von einer Expertin auf diesem Gebiet: Elisabeth Schmid (Diplom-Ökonomin) aus Wertingen, die in Zusammenarbeit mit Michael Heilig vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kürzlich zum zweiten Mal eingeladen hatte.

Selbst viele Jahre in Führungsebenen aktiv gewesen, kennt sie die Themen, die in solch einer Position tagtäglich aufkommen. „Die Verantwortung für Mitarbeiter und das Unternehmen zu tragen, professionelle und oftmals auch unbequeme Entscheidungen treffen zu müssen, dennoch ganz bewusst Frau und Mensch zu sein – das stellt sie vor Herausforderungen. Diese müssen Führungsfrauen meistern. Oft sind sie mit diesen Entscheidungen alleine und können darüber nicht mit mit männlichen Kollegen sprechen “, sagt Elisabeth Schmid. Doch der übliche Austausch unter Gleichgesinnten in bestehenden Frauen-Netzwerktreffen mit Vortrag und anschließendem Zusammensitzen sollte es nicht sein. „Be different, sei anders, ist meine Devise und so entstand die Idee einer Veranstaltungsreihe in freier Natur, hier in der Region.“

Für die Wertingerin, die als Business Coach mit den Schwerpunkten Führung, Vertrieb und Gesundheit, in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt ist, steht fest: Nicht im Business Outfit und nicht in den üblichen Seminar-Räumlichkeiten, können die Unternehmerinnen, Geschäftsführerinnen, Inhaberinnen oder weiblichen Führungskräfte neue Impulse gewinnen, sondern beim gemeinsamen Wandern. „Gehen fördert das Denken, Sauerstoff erfrischt den Geist und Umweltreize kitzeln die Wahrnehmung“, sagt Schmid. Bei dieser zweiten Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Gudrun Reißer, der Geschäftsführerin der Volkshochschule Donauwörth, geht es nun rund 16 Kilometer durch den Karabwald bei Donauwörth mit seinen archäologischen Ausgrabungsstätten. „Wir wollten dieses Mal die Frage nach den Spuren, die jede Teilnehmerin setzt beziehungsweise in ihrem Unternehmen und bei den Mitarbeitern hinterlässt, erarbeiten. Was ist dazu besser geeignet als ein Ort, in denen die Spuren der Menschheitsgeschichte präsent sind.“ Dazu gibt es fünf sogenannte Impulstankstellen, bei denen die Teilnehmerinnen selbst aus ihren Führungserfahrungen berichten oder Elisabeth Schmid weitere Ansätze zum Nachdenken gibt, die für weiteren Gesprächsstoff auf dem gemeinsamen Weg sorgen. Auf den jeweiligen Etappen werden die angesprochenen Fragen, Themen oder Probleme in immer wieder neuen Konstellationen behandelt. „Durch diese Vorgehensweise entsteht eine größere Tiefe, die Selbstreflexion ist sofort umsetzbar, als wenn ich nur einem Vortrag lausche“, sagt Schmid.

Auch das anschließende Abendessen in lockerer Atmosphäre bietet reichlich Gelegenheit zum Gespräch. Im Herbst soll es die dritte Auflage von „Führungsfrauen gehen ihren Weg“ geben. Infos dazu gibt es im Internet unter: www.human-business-consulting.de. Die Wertinger Expertin in puncto Führung, Vertrieb und Gesundheit gibt ihr Wissen nicht nur an Frauen weiter, sondern richtet sich mit ihrem Angebot insgesamt an Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen. Und am 29. November wird Elisabeth Schmid zusammen mit ihrem Ehemann und Geschäftspartner Dirk Frowein am Leadership Symposium in Zürich auf der Bühne mit unter anderem Richard David Precht zu den Fragen „Wie sieht die zukunftsorientierte Mitarbeiterführung aus? Wie müssen wir anders führen als bisher? Welche Kompetenzen braucht die Führungskraft der Zukunft?“ referieren und diskutieren. Sie selbst zum Thema: „Ohne Muße keine Zukunft!“.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren