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Wertingen

10.08.2012

Friedliche Form der Verbindung

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2 Bilder
Eine Nisthilfe für Wildbienen basteln die Buben aus Ost und West gemeinsam (von links): Sergiy Zotov, Ab-Kerim Mezhmedinov, Dmytro Zorin, Illia Rodionov, Lukas Altmann und Pavlo Loginov.

Jugendliche aus Ost und West arbeiten im Bliensbacher Schullandheim zusammen.

Bliensbach/Landkreis Dillingen Aktionen wie diese seien die friedlichste Form einer Verbindung von Menschen aus West und Ost. Mit dieser Aussage waren das Anlegen einer kleinen Kräuterspirale sowie der Bau einer Nisthilfe für Wildbienen gemeint, die Buben aus der Ukraine und aus der Mittelschule Gundelfingen errichtet haben. Im Bliensbacher Schullandheim trafen die Jugendlichen zusammen.

Die Chorknaben aus dem ukrainischem Ort Kertsch reisten für Konzertauftritte durch Deutschland und wurden von Olga Nefjodowa begleitet. „Die Chorleiterin ist in ihrer Heimat hoch ausgezeichnet“, erklärt Hubert Götz, der gemeinsam mit Verena Bürkner, beide vom Trägerverein Schullandheim Bliensbach e.V., das internationale Umweltprojekt ins Dorf vor Wertingen holten.

Unterstützt wurden Götz und Bürkner vom Fachberater für Umweltfragen am Staatlichen Schulamt Dillingen, Bernhard Leitner, vom Schulrat Wilhelm Martin sowie dem Diplom-Biologen Sebastian Diedering vom Mooseum aus Bächingen. „Der Tag bei uns fügt sich auch ein in die bayernweite Umweltbildungskampagne „G´scheit essen - mit Genuss und Verantwortung“, so Götz. Kräuter verschiedener Art setzten die Kinder in die Steinschnecke, die sie neben dem Eingang des Schullandheims platzierten.

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Dabei lernten sie auch, welches Gericht mit welchem Kraut verfeinert werden kann. Dass man die Buben aus Ost und West zusammenbringen konnte, sei einer gewachsenen Freundschaft zwischen der Chorleiterin und der Mannschaft des Schullandheims zu verdanken, Nefjodowa sagte lachend: „Für uns ist es immer eine Freude, in Bliensbach zu sein.“ Denn dieser sei bereits der zweite Aufenthalt in Bliensbach.

Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier schaute vorbei, um die Kinder und die Chorleiterin zu begrüßen, seine Meinung über deren Besuch lautete: „Mit dieser Aktion bringt nicht nur die Musik die Menschen aus Ost und West auf sympathische Art und Weise zusammen.“

Schulrat Martin stimmte dem zu: „Andere Schüler erfahren so, dass Kontakt zum Osten selbstverständlich sein kann.“ Dankbar äußerte sich Lehmeier in dem Zusammenhang über das ehrenamtliche Engagement von Götz und Bürkner.

Die Schulleiterin der Wertinger Grundschule und Vorsitzende des Trägervereins sagte: „Das Anlegen einer kleinen Kräuterspirale bei uns in Bliensbach ist ein weiterer Schritt auf unserm Weg zu einem KneippSchullandheim.“

Das sei das Ziel, welches nur mit Hilfe von guten Kontakten zu erreichen und zu halten sei, so Bürkner weiter. „Wir freuen uns deshalb auch über das tolle Miteinander mit dem Mooseum in Bächingen“, fügte Götz hinzu.

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