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Jahresversammlung

18.03.2011

Frohsinn: Hoffnung auf junge Gesichter

Die neue Vereinsführung der „Frohsinn-Schützen“ aus Binswangen (stehend v.l.): Albert Eser, Wolfgang Stempfle, Robert Brandelik, Günter Wiedemann, Kurt Kraus, Andreas Grimminger, Walter Grimminger, Reinhold Schwarzbart, Karola Hegele, Franz Lutz und Johann Lutz, (sitzend v.l.) Sonja Roth, Reinhard Wiedemann und Sabine Brandelik.
Bild: Foto: Bunk

Schützen-Anwerbung beim Binswanger Schnupperschießen geplant

Binswangen Trotz der Neuwahlen bei der jüngsten Mitgliederversammlung ist die Vereinsführung des Schützenvereins „Frohsinn“ Binswangen fast gleich geblieben (siehe Info). Mit herzlichem Dank verabschiedete der wiedergewählte Vorsitzende Reinhard Wiedemann die bisherige Damenleiterin Margret Stempfle, die diesen Posten 15 Jahre lang inne hatte. Sabine Brandelik übernimmt die Aufgaben. Michaela Lutz schied nach neun Jahren als zweite Schriftführerin aus, Schriftführerin Sonja Roth meistert diese Aufgabe künftig alleine.

Das Amt als zweiter Jugendwart, welches Christian Bühler neun Jahre lang ausgeübt hat, übernimmt nun Andreas Grimminger.

In den vorausgegangenen Berichten der Vereinsführung konnte durchweg auf ein erfolgreiches Schützenjahr zurückgeblickt werden. „Mit derzeit 14:0 Punkten in der Gauoberliga können wir relativ ruhig die letzten Kämpfe angehen“, kommentierte Reinhard Wiedemann die laufende Saison nach dem Bericht von Sportwart Albert Eser. Im Hiaslpokal qualifizierten sich die Binswanger für die Endrunde, im Gauschießen belegten sie den ersten Platz bei 30 Vereinen, womit sie sich souverän für die Bayerischen Meisterschaften qualifizierten. Margret Stempfle berichtete, dass die Damen „nicht mehr so erfolgreich wie in den letzten Jahren“ waren. Vizemeister wurde die erste Mannschaft, die Zweite konnte ihren ersten Platz verteidigen. Die Kassenberichte zeigten, dass der Verein auch finanziell gut dasteht. Sowohl beim Schießbetrieb, den Bericht gab Franz Lutz bekannt, als auch bei der Wirtschaftskasse, hier gab Karola Hegele Auskunft über ein positives Ergebnis. Zwei Investitionen stehen an im kommenden Jahr: eine neue Auswertmaschine und eine Luftpistole als Ersatz für das 30 Jahre alte Gerät. Hierzu meinte Kassenprüfer Walter Stallauer, der vor der Versammlung zusammen mit Georg Leis die Finanzen geordnet vorgefunden hatte: „Nachdem das Geld da ist, muss man darüber nicht lange nachdenken.“

Was außerdem ansteht: „Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft ist, mehr junge Leute für den Schützenverein zu begeistern“, weiß Vorsitzender Reinhard Wiedemann. Lediglich vier aktive Jugendliche sind derzeit im Verein. Trotz abwechslungsreicher Unternehmungen zusätzlich zu den Schießabenden, wie beispielsweise eine Fackelwanderung durch die verschneiten Wälder von Binswangen, von der Jugendleiter Reinhold Schwarzbart berichtete. Am 2. April 2011 wird deshalb ab 14 Uhr ein Schnupperschießen im Schützenheim stattfinden. Nicht nur für Jugendliche, auch Erwachsene dürfen hier ihre Treffsicherheit testen. (bbk)

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