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11.03.2009

Für die Zukunft optimistisch

Dillingen (pm) - Mit Ausnahme des Schatzmeisteramtes, das Rainer Hönl von Hermann Eppler übernahm, wird der Verein zur Förderung des Krankenhauses St. Elisabeth in Dillingen e.V. nach der Generalversammlung auch in Zukunft von der bisherigen Vorstandschaft unter ihrem 1. Vorsitzenden Dr. Dr. Wilhelm Röll geführt.

Neu als Beisitzer wurde Dillingen OB Frank Kunz berufen. Allerdings wolle man auch in Zukunft nicht als politisierte Gruppe den Meinungsprozess in der Öffentlichkeit unangemessen beeinflussen, waren sich die Vereinsmitglieder einig. Röll forderte alle Vorstandsmitglieder auf, in Zukunft verstärkt dem Vereinsatzungs-Zweck entsprechend, als "Sprachrohr und Verbindungsglied zwischen Bevölkerung und Krankenhaus St. Elisabeth" aktiv am Erhalt und Ausbau des Krankenhauses mitzuwirken. Er dankte dabei allen, die die strategische Weiterentwicklung mitgetragen und umgesetzt haben.

Letzte Chance Strukturreform

Der Vorsitzende stimmte dem Geschäftsführer Hans-Peter Maier zu, dass trotz mancher Rückschläge und mancher auch "hausgemachter" Schwierigkeiten diese Strukturreform die einzige und wohl auch letzte Chance sei, die beiden Kreiskliniken wirtschaftlich so aufzustellen, dass die kommunale Trägerschaft erhalten werden könne. Die Entscheidung, in beiden Kliniken neben Grundversorgung und Verzahnung, besonders mit einer abgestimmten Schwerpunktbildung, die notwendige Einnahmeverbesserung durch Leistungserbringung zu erzielen, müsse allerdings noch vollständig umgesetzt und durchgehalten werden, machten OB Frank Kunz und Alt-OB Hans-Jürgen Weigl deutlich.

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In der ersten Sitzung nach der Neuwahl bezeichneten die Vorstandsmitglieder das überraschend hohe Betriebsdefizit, allein beim Krankenhaus St. Elisabeth von 1,8 Millionen Euro für 2008, als herben Rückschlag für die gemeinsamen Bemühungen in der Bevölkerung die Zuversicht zu vermitteln, dass es sich tatsächlich lohne, sich auch persönlich für das Krankenhaus einzusetzen. Weiterhin stimmte die Vereinsleitung mit dem Geschäftsführer überein, brauche die Qualität des medizinischen Angebots im Dillinger Krankenhaus durch die zwischenzeitliche Schwerpunktbildung und Spezialisierungen den Vergleich mit benachbarten Landkreiskliniken nicht zu scheuen. Dies zeigte sich, so wies Geschäftsführer Maier, anhand seiner neuesten Unterlagen nach, an der überdurchschnittlichen Belegung des Hauses in den ersten Monaten des Jahres.

Die Vorstandsmitglieder legten dem scheidenden Geschäftsführer für den Rest seiner Amtszeit und zur Weitergabe an seinen Nachfolger dringend ans Herz, als letzten bisher nicht umgesetzten Baustein der neuen Strukturen in den Kreiskliniken, noch 2009 in Dillingen eine Hauptabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, unter Einbindung der niedergelassenen Fachärzte als weiteren Schwerpunkt mit Angebotsausweitung einzurichten.

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