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17.06.2009

Für viele Schlachtbetriebe ist es "Fünf vor Zwölf"

Landkreise (pm) - Die Zeit für die Zulassung nach dem neuen EU-Hygienerecht wird knapp. Alle Lebensmittelbetriebe, die selbst schlachten oder mehr als ein Drittel ihrer Produktion tierischen Ursprungs wie Fleisch, Milch, Eier und Geflügel an andere Betriebe, Einrichtungen oder eigene Filialen abgeben, benötigen ab 1. Januar 2010 eine EU-Zulassung. Von den rund 600 im Regierungsbezirk Schwaben betroffenen Betrieben haben bis zum 1. Juni 2009 etwa 40 Prozent noch keinen Antrag bei ihrem Landratsamt oder der kreisfreien Stadt gestellt, teilt die Regierung von Schwaben mit. Bis Ende Juni sollten diese Betriebe unbedingt ihre Anträge stellen, damit die Zulassung durch die Regierung bis zum Jahreswechsel erfolgen kann. Wer am 31. Dezember 2009 keinen Zulassungsbescheid in Händen hält, muss seine zulassungspflichtige Tätigkeit einstellen.

Das neue EU-Hygienerecht zeichnet sich laut Pressemitteilung durch flexibel formulierte Hygieneanforderungen aus. Individuelle Lösungen könnten daher sowohl für handwerklich strukturierte Lebensmittelbetriebe, wie Metzgereien und Direktvermarkter, als auch für Großbetriebe oder Küchen gefunden werden. Ein Vergleich der alten und neuen Rechtslage zeige jedoch, dass weder bei der Dokumentation, den sogenannten Eigenkontrollen, noch bei den baulichen Anforderungen grundlegend neue Regelungen eingeführt wurden.

Hinweise und Formblätter für die Antragstellung gibt es im Netz unter www.regierung.schwaben.bayern.de

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