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Sitzung

10.03.2020

Gemeinderat begrüßt Erweiterung des Versandhauses

Das Buttenwiesener Versandhaus Erwin Müller erweitert seinen Betrieb um ein Hochregallager. Der Gemeinderat stimmte dem Vorentwurf des notwendigen Bebauungsplans zu.

Vorentwurf des Bebauungsplanes zugestimmt. Warum das große Gebäude sich gut in die Landschaft einpasst

Durch den Anbau eines Shuttlelagers will die Firma Erwin Müller ihr Betriebsgebäude nach Osten erweitern. Entsprechende Pläne wurden dem Buttenwiesener Gemeinderat bereits im Dezember vorgestellt (wir berichteten). Voraussetzung für das Projekt ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Einen entsprechenden Entwurf legte das von dem Versandhaus beauftragte Planungsbüro Opla jetzt den Buttenwiesener Räten vor.

Architekt Werner Dehm erläuterte dem Gemeinderat, dass bereits bei der Entwicklung des Bebauungsplanes Vor-Ort-Termine mit dem Wasserwirtschaftsamt, Landratsamt der Unteren Naturschutzbehörde und dem Kreisbrandrat stattgefunden hätten. Die Ergebnisse seien in den Plan eingeflossen. Der Plan enthält zudem nötige Ausgleichsflächen und Parkplätze.

Das Gebäude werde sich laut Dehm trotz der Größe – 25 Meter hoch, 40 Meter breit und 115 Meter lang – relativ gut in das Landschaftsbild einfügen. „Es ist eine Frage der Perspektive“, erklärte der Architekt. Anhand verschiedener Bilder und Grafiken demonstrierte er die Ansichten aus verschiedenen Richtungen. Von Vorteil sei, dass das Gelände eine Steigung enthält, durch die sich das entstehende Hochregallager einigermaßen in die Landschaft einfügt. „Von Norden her betrachtet fällt der Neubau nicht ins Gewicht“, so Dehm. Im Süden würden die bestehenden Gehölze zusätzlich erweitert.

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Auf die bestehenden und entstehenden Ausgleichsflächen sowie die Vergrößerung des Parkplatzes im Westen ging der Architekt ebenso ein wie auf den zu erwartenden Verkehr. Dadurch, dass die Fahrten zu den Außenlagern entfallen, sei eher mit einer Verminderung als einer Zunahme des Verkehrs zu rechnen. Vorsichtsmaßnahme werde es in Bezug auf die zu erwartende Zunahme von Niederschlägen geben. „Der Kasten wird sehr schwer in den Boden eingeplant, damit kein schiefer Turm von Pisa entstehen kann“, informierte Dehm. Einstimmig billigte der Gemeinderat schließlich den ausgearbeiteten Vorentwurf. Bürgermeister Hans Kaltner fasste zusammen: „Wir stimmen nicht nur zu, sondern begrüßen, dass die Firma Müller sich ausweitet.“

Weitere Themen aus dem Buttenwiesener Gemeinderat:

Im Zuge der Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte erhielt die Gemeinde Buttenwiesen eine Förderung für das Projekt „Zehentstadel“. Der Umbau und Neubau des Gebäudes in Pfaffenhofen wurde mit 275500 Euro bezuschusst.

Die Gemeinderäte erteilten in Einvernehmen für verschiedene Bauanträge. So soll auf dem Gelände des Biergartens Lagoi ein Biergarten entstehen. In der Römerstraße in Unterthürheim soll in einem Garten ein „Tinyhouse“ entstehen. Auch wenn einige Räte das Vorhaben als relativ groß für ein mobiles Haus empfanden, müssen sie die Genehmigung dem Landratsamt übergeben. Und in der Wertinger Straße in Buttenwiesen soll ein Stadel teilweise abgebrochen und dafür der Neubau eines Wohnhauses entstehen.

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