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Villenbach

17.05.2018

Glocken bekommen idealen Klang

Die Glocken im Villenbacher Kirchturm sind renovierungsbedürftig.

In der Villenbacher Kirche sind Reparaturen notwendig. Sie haben jetzt begonnen.

Die dringend notwendigen Reparaturmaßnahmen an allen drei Glocken der Villenbacher St. Jakobus Kirche haben vergangene Woche begonnen. Die Aufhängungen aus Eisen waren nach gut 70 Jahren in die Jahre gekommen. Ersetzt wurden sie nun durch massive Eichenjoche, die sich nach neusten Erkenntnissen als langlebiger herausgestellt haben.

Insgesamt erfolgt die Maßnahme an den Glocken in Villenbach in mehreren Schritten. Dadurch ist auch gewährleistet, dass in der kompletten Reparaturzeit zumindest eine Glocke immer einsatzbereit ist.

Nachdem die Joche erneuert wurden, kann nun zusammen mit dem Glockenbeauftragten der Diözese Pater Stefan Kling festgelegt werden, welche weiteren Schritte und Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind. So sind zum Beispiel auch die Klöppellager teilweise zu erneuern. In der großen Glocke, der Jakobusglocke aus dem Jahre 1951, ist ein sogenannter Revisionsklöppel eingebaut, der keinen idealen Klang erzeugt. Und die derzeitigen mechanischen Leutemaschinen werden schon lange nicht mehr hergestellt. Somit wird die Beschaffung notwendiger Ersatzteile immer schwieriger. Alles in allem stehen in den nächsten Wochen hierzu einige wichtigen Entscheidungen in der Villenbacher Kirchenverwaltung um Kirchenpfleger Alfred Filbrich an. Das Gremium möchte durch die Maßnahme in erster Linie erreichen, dass die Standsicherheit der Glocken wieder über Jahrzehnte gesichert ist, aber auch dass das gesamte Läutwerk harmonischer als bisher vom Villenbacher Kirchturm erklingt. Natürlich spielen hier auch die Kosten eine große Rolle, denn trotz einer erbrachten Eigenleitung bei der Montage kostet die ganze Aktion der Villenbacher Pfarrei zwischen 10000 und 15000 Euro.Für die Beschaffung und Erhaltungsmaßnahmen am Geläut einer Kirche gibt es, wie es aussieht, keinen Zuschuss der Bischöflichen Finanzkammer. (fil)

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