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Kunst

28.10.2020

Gruppenausstellung „Streugebiet“ kommt nach Wertingen

Drei Künstlerinnen stellen ihre Werke in der Städtischen Galerie aus

Zwei schwäbische Künstlerinnen und eine aus der Hauptstadt stellen ab dem 8. November in der Wertinger Galerie aus. Ab dann können Besucher von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 17 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr die Werke ansehen. Die Galerie befindet sich im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude – manche Werke sind auch im Festsaal des Wertinger Schlosses zu sehen. Die Künstlerinnen kommen aus unterschiedlichen Bereichen und haben verschiedene Motivationen und Hintergründe für ihre Werke.

zeigt Werke ihrer Serie „Menschenbildnisse“ und „Interieur“. Bei den „Menschenbildnissen“ spielt die Unschärfe eine besondere Rolle als Vermittler der Emotionalität und der Wirkung der Figur im Raum.

Wo die Figuren in früheren Bildern noch ein konkreter kultureller Raum umgibt, mit dem sie mittels Bewegungsunschärfe in Interaktion treten, besteht der Raum in den neueren Bildern nur als ein emotionaler Raum, in dem die Figuren eingebettet sind.

In der Reihe „Interieur“ fällt das Licht durch die Fenster oder Türe ein. Sanfte Spiegelungen auf dem Fußboden weiten den Raum nach unten, Gegenstände oder Wände fangen das restliche Licht auf, was wichtige kompositorische Stellen bildet. Der Raum im Bild dehnt sich oder wird teilweise aufgelöst.

ist eine Künstlerin und Filmemacherin mit ostdeutschen Wurzeln. Hinter ihren Werken steht der Anspruch, ein Theatrum Mundi zu erschaffen, das alltägliche Erscheinungen und Handlungen, das Leben in den großen und kleinen Städten genauso beinhaltet wie die große Politik, Kunstgeschichte und Werbung. Juliane Ebner bannt dies alles in extreme Querformate. Raumbildende Farbe kontrastiert mit ruppig-spröder bis zarter Zeichnung in Comic- und Storyboard-Anklängen.

Während eines Auslandsstipendiums in Finnland entstand eine Serie von Dias, die – bewusst fotografiert und ausgewählt – die Basis für ihre weitere Arbeit schufen. Aus Momentaufnahmen im herkömmlichen Format entwickelte sich ein Kunstprojekt, das zwar die Stationen und Eindrücke des Aufenthalts und auch die Atmosphäre der Landschaft wiedergibt, aber durch die künstlerische Bearbeitung neue Perspektiven eröffnet. Dafür wurden die Aufnahmen zerschnitten, neu zusammengesetzt, collagiert, überzeichnet und übermalt.

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