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Zuchtviehmarkt

02.07.2018

„Happyday“ bringt satte 45500 Euro ein

Der Spitzenbulle des Junimarktes in Wertingen, ein hochtypisierter „Hugoboss“-Sohn vom Fleckviehzuchtbetrieb Böhm, Oppertshofen, hört nach seiner Versteigerung auf den Namen „Happyday“.
Bild: Friedrich Wiedemann

Besamungsverein Neustadt erwirbt in Wertingen einen Spitzenbullen

In überschaubaren Grenzen hielt sich der Besucherzulauf am Wertinger Juni-Zuchtviehmarkt. Bei bestem Sommerwetter räumten die Landwirte der Heuernte den Vorzug gegenüber einem Besuch des Zuchtviehmarktes ein. Dennoch konnte der Markt fast komplett geräumt werden.

Von acht zur Körung vorgestellten Bullen fanden zwei den Weg zu einer Besamungsstation. Im Fokus des Interesses stand ein hochtypisierter „Hugoboss“-Sohn. Die Besucher verfolgten den spannenden Wettstreit mehrerer Besamungsstationen bei der Versteigerung mit Interesse. Am Ende fiel der Zuschlag beim Stand von 45500 Euro zugunsten des Besamungsvereins Neustadt/Aisch. Künftig wird der Bulle auf den Namen „Happyday“ hören. Der zweitgereihte Bulle, der beste bisher getestete „Wildalp“-Sohn, ging für 7900 Euro an die Besamungsstation Bauer in Wasserburg. Alle weiteren Bullen konnten in den Natursprung verkauft werden und erlösten Preise zwischen 1700 Euro und 2900 Euro.

Mit einem Auftrieb von 60 Jungkühen war das Angebot für diese Jahreszeit ausnehmend hoch. Bereits zum wiederholten Male stammte das komplette Angebot an Jungkühen aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung. Auch die Milchmenge überzeugte im Schnitt mit 29,2 Kilogramm. Die Qualität der angebotenen Kühe ließ hier und da Wünsche offen und konnte mit den vorangegangenen Märkten nicht mithalten. Bei gedecktem Bedarf lag der Durchschnittserlös von 1472 Euro deutlich unter dem Preisniveau des Mai-Marktes. Die Spitzenjungkuh des Marktes erbrachte mit einer Milchmenge von 30 Kilogramm das Tageshöchstgebot von 1900 Euro. Die weiteren verkauften Jungkühe der Wertklasse II erlösten zwischen 1160 und 1800 Euro. Kühe mit Mängeln in der Abstammung oder dem Exterieur wurden in Wertklasse III eingestuft und mussten Preisabschläge in Kauf nehmen.

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Auch bei den weiblichen Zuchtkälbern fielen die Auftriebszahlen deutlich höher aus. Bei guter Nachfrage bereitete der Absatz allerdings keinerlei Probleme. Die 70 vorgestellten Kälber brachten durchschnittlich ein Gewicht von 100 Kilo auf die Waage. Im Schnitt lag der Verkaufserlös, ähnlich wie beim letzten Zuchtviehmarkt, bei 3,53 Euro pro Kilogramm netto.

Bei den Nutzkälbern zur Weitermast machten sich die überall knappen Kälberzahlen im Preis bemerkbar. Der Bedarf konnte nicht gedeckt werden. Trotz des hohen Auftriebsgewichtes von durchschnittlich 97 Kilo stiegen die Preise nochmals geringfügig auf 6,32 Euro netto pro Kilo an. Im gefragtesten Gewichtsbereich von 80–100 Kilo lagen die Erlöse größtenteils deutlich höher. Überschwere Kälber mussten wieder deutliche Preisabschläge in Kauf nehmen. (pm)

finden am morgigen Dienstag, 3. Juli, und am Dienstag, 17. Juli, statt. Der nächste Zuchtvieh- und Zuchtkälbermarkt ist am Mittwoch, 25. Juli. Marktanmeldungen oder Kaufaufträge beim Zuchtverband Wertingen, Telefon 08272/8006180.

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