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Buttenwiesen

17.04.2019

Heimatverein hat eine neue Heimat in Pfaffenhofen

Ein Blick in das Museumsdepot des Heimatvereins Unteres Zusamtal auf dem Dachboden des Zehentstadels Pfaffenhofen: Die von Christian Knapp und seinen Helfern gebauten Regale sind der ideale Lagerungsort für die heimatkundliche Sammlung des Vereins.
Bild: Knapp

Der sanierte Zehenstadel ist nun Treffpunkt in Pfaffenhofen. Mitglieder investierten hunderte freiwilliger Arbeitsstunden. Neue Regale dienen als Museumsdepot.

Der sanierte Zehentstadel Pfaffenhofen entwickelt sich immer mehr zur neuen Heimat des Heimatvereins Unteres Zusamtal. Dies betonte erste Vorsitzende Gerda Knapp bei der Mitgliederversammlung des Heimatvereins, die erstmals im Zehentstadel stattfand.

So fand auch der traditionelle Ostermarkt erstmals im neuen Domizil statt. Das historische Ambiente dieses altehrwürdigen und doch modernen Gebäudes trug zu einer erheblichen atmosphärischen Aufwertung des Ostermarkts bei. Die 580 Besucher (deutlich mehr als im letzten Jahr) waren von diesem neuen Veranstaltungszentrum mehr als beeindruckt.

Volkstanzgruppe in Buttenwiesen

Auch die Volkstanzgruppe des Heimatvereins freut sich über die neue Heimat, denn ihre Übungsabende finden seit kurzem im Zehentstadel statt. Wie zweite Vorsitzende Johanna Wech berichtete, absolvierte die Volkstanzgruppe im vergangenen Jahr mehrere Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen und nahm wieder am Ferienprogramm der Gemeinde Buttenwiesen teil.

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Der Heimatverein investierte im vergangenen Jahr hunderte freiwillige Arbeitsstunden in sein neues Domizil. Die Decke des zukünftigen Museumsraums im ersten Stock des Zehentstadels wurde mit Lehm verputzt. Über 570 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden hierfür aufgewendet. Und auch auf dem Dachboden des Zehentstadels verbrachten Vereinsmitglieder viel Zeit: Unter der Bauleitung von Christian Knapp wurden dort Regale für ein vorbildliches Museumsdepot gebaut. Bei einem kleinen Rundgang konnten sich die Mitglieder davon überzeugen, dass diese Räumlichkeiten keine Wünsche offen lassen.

Vorsitzende Gerda Knapp bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern dieser Großprojekte und des Ostermarkts. In ihrem Ausblick auf die kommenden Vereinsaktivitäten stellte Knapp das zukünftige Heimatmuseum in den Mittelpunkt. Im Laufe des Jahres werden die wegen der Sanierung ausgelagerten Museumsobjekte ihren neuen Platz im Depot beziehen. Zudem wird derzeit in Zusammenarbeit mit einem professionellen Planungsbüro an einem nachhaltigen Museumskonzept gearbeitet. Hierfür wird der Heimatverein erhebliche Finanzmittel benötigen. Aus dem Bericht von Kassierer Michael Debler wurde deutlich, dass der Verein über eine gesunde finanzielle Basis verfügt und daher das anstehende Mammutprojekt mit Zuversicht angehen kann.

Überörtlicher Verein von Buttenwiesen

Zweiter Bürgermeister Christian Knapp bedankte sich für das Engagement der Mitglieder des Heimatvereins, der zu den wenigen überörtlichen Vereinen in der Gemeinde Buttenwiesen gehört. Nach seinen Worten wäre die Sanierung des Zehentstadels ohne den Heimatverein überhaupt nicht möglich gewesen. (pm)

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